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01   Suchttherapiezentrum Salzburg

Guggenmoosstraße 49
5020 Salzburg

Architektur: cs-architektur (2013-2025)
BauherrIn: Salzburg Wohnbau GmbH

Zugänglichkeit: Nur im Außenbereich zugänglich. Innenbesichtigung nach Vereinbarung

Erreichbarkeit: Haltestelle „Christian-Doppler-Klinik“ Buslinie 4, 14, 24 bzw. 120 und 121

Das Suchttherapiezentrum Salzburg auf dem ehemaligen Parkplatz der Christian-Doppler-Klinik ist das Ergebnis eines kooperativen Entwicklungsprozesses. Ziel war die Neuordnung der bislang unbefriedigenden Verbindung zwischen öffentlichem Straßenraum und Klinikareal. Der Entwurf schafft mit Parkhaus und Therapiezentrum eine klare städtebauliche Kante, ergänzt durch eine Freiraumgestaltung, die denDoppler-Effekt räumlich interpretiert. Das Zentrum vereint Einrichtungen der ambulanten und stationären Suchthilfe und bietet zugleich Raum für Nachsorgegruppen. Ein umlaufendes Fassadenband aus grün durchgefärbten Betonfertigteilen prägt das Gebäude. 55 bepflanzte Tröge setzen markante Akzente, während ein Steg aus transluzentem Polycarbonat die direkte Verbindung zum Hochplateau der Christian-Doppler-Klinik herstellt.
© Markus Rohrbacher 
 
    Abbildung

02   Aufstockung Inhauser Straße

Friedrich-Inhauser-Straße
5026 Salzburg

Architektur: cs-architektur, Stijn Nagels, Peter Aicher (Freiraumplanung) (2017-2021)
BauherrIn: Heimat Österreich

Zugänglichkeit: privat

Erreichbarkeit: Haltestelle „Salzburg Parsch“, S-Bahn Linie 3
Haltestelle „Überfuhrstraße/Diakoniezentrum“, Buslinie 160

Beim Sanierungsprojekt der Wohnanlage wurden durch Umbau und Aufstockung die Wohnungsanzahl von 75 auf 99 erhöht. Das architektonische Konzept stellt die konsequente Ablesbarkeit des Altbestandes in den Vordergrund und arbeitet hierbei mit Verzahnungen von Alt und Neu, fast ohne den bestehenden Footprint der Anlage zu verändern. Übergeordnetes Ziel der umfassenden Sanierung ist es, die CO2-Belastung der Wohnanlage durch die Umsetzung einer Vielzahl von Nachhaltigkeitskonzepten zu reduzieren. Dies sind die ökologische Materialwahl, ein innovatives Mobilitätskonzept, eine großzügige Fahrradgarage, eine Energiegewinnung über Abwassernutzung und ein sozialwissenschaftlich begleiteter Ab- und Ansiedelungsprozess. Entstanden ist Österreichs erste „Zero Carbon“-Siedlung in der Sanierung. (IAS)
© cs-architektur 
 
    Abbildung

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