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01   Panzerhalle

Siezenheimerstraße 39 a-d
5020 Salzburg

Architektur: LP architektur, Christoph Scheithauer, hobby a., strobl architekten (2015)
BauherrIn: Panzerhalle Betriebs gmbh

Zugänglichkeit: z.T. öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Radingerstraße“, Buslinie 20; Haltestelle „Peter-Pfenninger-Straße“, Buslinie 1

Besuchen Sie die 800 m2 große Markthalle mit ausgefallener Kulinarik!

Das Panzerhalle auf dem Gelände der ehemaligen Struberkaserne wurde 1939 errichtet, 1952 erweitert und diente bis zum Abzug des Bundesheeres als Werkstätte für Panzer und andere Heeresfahrzeuge. Sie sollte unter Berücksichtigung größtmöglicher Substanzerhaltung zu einem vielfältigen Kreativ- und Gewerbestandort umgebaut werden. Die vier beteiligten Architekturbüros bearbeiten je einen der vier Hallenabschnitte, wobei eines dieser Segmente abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wurde, dessen kubische Grundform auf die langgestreckte Bestandshalle reagiert. Entwurfsziel war die Fortführung der vorgefundenen industriellen Architektur und die damit verbundene Schaffung von Innenräumen mit Loft-Charakter. Dass dabei keine streng denkmalpflegerischen Grundsätze zum Tragen kommen, stärkt dessen Charakter eher, als dass sie ihn schwächen würden. (IAS)
© Friedrich Nill 
 
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02   Gusswerk Erweiterung

Söllheimerstraße 16
5020 Salzburg

Architektur: LP architektur, hobby a., strobl architekten, Christoph Scheithauer (2011-2012)
BauherrIn: GUSSWERK Eventfabrik GmbH

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Werner-von-Siemens-Platz“, Buslinie 21
Haltestelle „Salzburg Kasern“, S-Bahnlinie 2

Das ehemalige Industriegelände am Stadtrand, bereits 2008 sensibel umstrukturiert und ergänzt, bot im Nordosten Platz für eine Erweiterung durch das eingespielte Architektenteam. Acht über ein gemeinsames Sockelgeschoß aus Sichtbeton verbundene Türme werden in Ausnutzung natürlicher Geländekanten mit Gassen und Stiegen erschlossen. Eine transluzente Fassade aus Polycarbonat ermöglicht perfekt belichtete Ausstellungs- und Büroräume in den kompakten Baukörpern. Poetische Leichtigkeit und Eleganz kennzeichnen die 2013 mit dem Bauherrenpreis und 2014 mit dem Architekturpreis Land Salzburg ausgezeichnete Erweiterung.(IAS)
© Volker Wortmeyer 
 
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03   Studentenwohnheim Stadtwerk Lehen

Gaswerkgasse 11
5020 Salzburg

Architektur: Thomas Forsthuber, Christoph Scheithauer (2007-2011)
BauherrIn: Heimat Österreich

Zugänglichkeit: Halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Stadtwerk Lehen“, Buslinie 8 und 24

Das Studentenheim an der Gaswerkgasse war das erste Bauwerk, welches im Kontext der Überbauung des ehemaligen Stadtwerke-Areals in Lehen fertig gestellt wurde. Die Geschäftsflächen im Erdgeschoß sind leider bislang nicht vermietet, in den darüber liegenden sechs Geschoßen ist ein Studentenheim mit 97 Appartements untergebracht. Mit seiner skulpturalen Ausformung bildet es den markanten Eckpunkt des Boulevards, der das Areal aufschließt. Das Studentenheim ist so organisiert, dass die aneinander gegenüberliegenden Zimmer jeweils um ein halbes Geschoß versetzt sind. Die Verbindung dieser gegenüberliegenden Zimmergruppen erfolgt über großzügige Sitzstufenanlagen, kleinere Stiegen und das vom 1. Obergeschoß bis zum Dach durchgesteckte Atrium.(IAS)
© Herman Seidl 
 
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04   Gartenstadt Aigen X (IV)

Valkenauer Straße 19-41
5020 Salzburg

Architektur: Thomas Forsthuber, Christoph Scheithauer, Wimmer Zaic Architekten (2005)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Valkenauerstraße"
Buslinie 7

Die für Salzburg innovative Konzeption dieses Wohnbaus wurde von der Jury stark hervorgehoben. Er besteht aus zwei unterschiedlichen Bereichen, den straßenseitigen Zeilen von Wimmer Zaic Architekten, die einerseits der eigentlichen Gartenstadt die – akustische – Mauer machen, andererseits nach innen mit ihren leicht über das Terrain erhobenen, erdgeschoßigen Gärten und deren Zugängen ein Ambiente zwischen Offenheit und Privatheit vermitteln. Die städtebauliche Idee des Wohnhügels, aus dem die vier Gebäudekomplexe des gartenseitigen Bauteils herauswachsen, wurde bei der Realisierung zwar beibehalten, die Erwartung an die freiräumliche Großzügigkeit einer Gartenstadt ist jedoch bei den erdgeschoßigen Wohnungen nicht spürbar.
© Karin Cheng 
 
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05   Quartier Bruderhof

Linzer Gasse 39
5020 Salzburg

Architektur: Thomas Forsthuber, Christoph Scheithauer (2000-2003)
BauherrIn: Fürst Developements GmbH

Zugänglichkeit: z.T. öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mirabellplatz"
Buslinie 1,2,3,4,5,6,21,22,25

Das ehemalige Areal von Feuerwehr und Rettung, die beide großzügigere Neubauten in verkehrsgünstigeren Lagen bezogen, wurde zu einem innerstädtischen Wohn- und Geschäftsquartier umgenutzt. Der Innenhof, als großer Gastgarten für zwei Lokale genutzt, verbindet nach wie vor zwei Straßen und strahlt eine einladende Mischung von offen und geschützt aus. Gestört wird diese nur durch einen volkstümlichen Brunnen, der nach kurzer Zeit den zeitgenössisch gestalteten, der aus einem virtuell bespielten Glaskubus bestand, ersetzte.
© Paul Ott 
 
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