Meine Auswahl
Touren
ArchitektInnen
Funktionen
Chronologie
Impressum


Karte einblenden
01   Probebühne und Werkstätten Landestheater Salzburg

Aigner Straße 54
5020 Salzburg

Architektur: Architekturwerkstatt Zopf (2017)
BauherrIn: Landestheater Salzburg

Zugänglichkeit: Halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Überfuhrstraße/Diakonie“ Buslinie 7

Der Standort des bestehenden Werkstättengebäudes des Landestheaters an der Aignerstraße wurde um fehlende und bis dato angemietete Räumlichkeiten für Probebühne, Chor- und Ballettsäle ergänzt und nachhaltig aufgewertet. Der neue Zubau mit seiner markanten metallischen Fassade bildet durch seine Ausrichtung zu den Werkstätten einen halboffenen Innenhof. Die im Anbau eingeschriebenen Probebühnen bilden ein introvertiertes Raumgefüge, das nur durch einen Proberaum durchbrochen wird. Dieser kann zum Außenraum geöffnet und zur temporär einsehbaren Bühne umgestaltet werden. Dem Landestheater steht es somit offen, punktuell mit dem Außenraum zu kommunizieren und Vorgänge im Haus zu präsentieren. (IAS)
© Martina Weiss 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

02   Panzerhalle

Siezenheimerstraße 39 a-d
5020 Salzburg

Architektur: LP architektur, Christoph Scheithauer, hobby a., strobl architekten (2015)
BauherrIn: Panzerhalle Betriebs gmbh

Zugänglichkeit: z.T. öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Radingerstraße“, Buslinie 20; Haltestelle „Peter-Pfenninger-Straße“, Buslinie 1

Besuchen Sie die 800 m2 große Markthalle mit ausgefallener Kulinarik!

Das Panzerhalle auf dem Gelände der ehemaligen Struberkaserne wurde 1939 errichtet, 1952 erweitert und diente bis zum Abzug des Bundesheeres als Werkstätte für Panzer und andere Heeresfahrzeuge. Sie sollte unter Berücksichtigung größtmöglicher Substanzerhaltung zu einem vielfältigen Kreativ- und Gewerbestandort umgebaut werden. Die vier beteiligten Architekturbüros bearbeiten je einen der vier Hallenabschnitte, wobei eines dieser Segmente abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wurde, dessen kubische Grundform auf die langgestreckte Bestandshalle reagiert. Entwurfsziel war die Fortführung der vorgefundenen industriellen Architektur und die damit verbundene Schaffung von Innenräumen mit Loft-Charakter. Dass dabei keine streng denkmalpflegerischen Grundsätze zum Tragen kommen, stärkt dessen Charakter eher, als dass sie ihn schwächen würden. (IAS)
© Friedrich Nill 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

03   Autobahnmeisterei Salzburg

Münchner Bundesstraße
5020 Salzburg

Architektur: marte.marte architekten (2015)
BauherrIn: ASFINAG

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Buslinie 4 „Schmiedingerstraße“

In der Peripherie, zwischen zwei Autobahnanschlüssen und ohne nennenswerte städtebauliche Referenz, entstand die neue Autobahnmeisterei. Vier Baukörper wurden dabei mit den einzelnen Funktionsbereichen um einen großzügigen Innenhof angeordnet. Dieser gewährleistet eine ideale Übersicht innerhalb der Anlage und bietet die Möglichkeit, sie außerhalb der Betriebszeiten zu schließen. Die drei 25 Meter hohen Salzsilos markieren als Landmarken auch das Zentrum der Autobahnmeisterei. „Aus den banalen Ingredienzen einer Nutzanlage wurde eine präzise und erstklassige Anlage gestaltet, mehr noch: ein hochwertiger Platz.“ - befand eine Fachjury und vergab dem Gebäude den Architekturpreis Land Salzburg 2016. (IA)
© Marc Lins Photography 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

04   Likör- & Punschmanufaktur Sporer

Michael-Walz-Gasse 22
5020 Salzburg

Architektur: hobby a. (2015)
BauherrIn: Michael Sporer, Susanne Sporer

Original Sporer Orangen Punsch nicht verpassen!

Der Familienbetrieb mit 100-jähriger Tradition in der Salzburger Getreidegasse suchte eine Erweiterungsmöglichkeit und fand sie in einem Gewerbegebiet in Maxglan. Die Neuinterpretation gelang den Architekten durch einen schlichten Kubus aus Sichtbetonwänden (Dämmbeton), der zur Straße über eine eingeschnittene Glaswand aufgeklappt wird. Flexible Regalsysteme, ein monolithischer Betontresen und eine Lichtskulptur alter Flaschen aus dem Sortiment der Firma Sporer setzen die exquisiten Spirituosen in dem 6,20 m hohen Raum in Szene. Auch in der dahinterliegenden Abfüllanlage wurde ein altes Steingussfass für das Ausgussbecken verwendet und so der Bezug zur Tradition des Hauses weitergeführt. (IA)
© Michael Sporer 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

05   Parkhaus Landeskliniken

Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg

Architektur: Atelier Thomas Pucher (2011-2015)
BauherrIn: Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken BetriebsgesmbH

Zugänglichkeit: Öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: S-Bahn, Haltestelle „Mülln“ oder mit den Buslinien 7, 10, 20, 21, 24, 27, 28 Haltestelle „Landeskrankenhaus“

Besichtigen Sie auch die St.-Johanns-Spitals-Kirche von Fischer von Erlach.

Mit 1250 Stellplätzen verfügt das Landeskrankenhaus seit 2015 über ein attraktives Parkhaus, das zusätzlich als Lärmschutz gegen das angrenzende und parallel verlaufende Bahngleis der ÖBB fungiert. Es entlastet das gewachsene und teilweise sehr enge LKH-Areal vom Autoverkehr und ermöglicht damit Patienten und Personal die Außenräume entspannt zu nutzen. Das Parkhaus selbst ist als Rampenparkhaus mit Einbahnerschließung konzipiert, sodass eine kreuzungsfreie Auf- und Abfahrt möglich ist. Ein florales Muster auf der Außenfassade bildet den Kontrast zu den geometrisch geschnittenen Längsfassaden. (IA)
© Michael Schwarz 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

06   Hauptbahnhof Salzburg

Südtirolerplatz 1
5020 Salzburg

Architektur: kadawittfeldarchitektur (2014)
BauherrIn: ÖBB-Infrastruktur Bau AG

Es gibt ein Wiener Cafe namens "Johann" direkt im alten Bahnhofsgebäude.

Die Verbindung des historischen Bestandes mit zeitgenössischer Architektur macht den neuen Salzburger Hauptbahnhof zu einem einzigartigen Erlebnis. Die restaurierte Jugendstil-Empfangshalle von 1909 ist ein denkmalpflegerisches Glanzlicht. Mit der neuen Passage, als neues zentrales Erschließungselement entsteht überdiese eine barrierefrei Verbindung zum Stadtteil Schallmoos, wo mit einer Kiss & Ride-Zone ein zweiter, attraktiver Zugang zum Bahnhof entsteht. Markant sind die den Gleisen folgenden, geschwungenen Bahnsteigdächer, die sich an die behutsam sanierten historischen Bahnsteighallen schiegen. Zusammen bilden sie eine geschlossene Dachfläche über den Gleisen.(IAS)
© Jana Breuste 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

07   WIFI Salzburg - Sanierung und Erweiterung

Julius-Raab-Platz 2
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2012-2014)
BauherrIn: Wirtschaftskammer Salzburg

Der Umbau des WIFI wurde für die Neupositionierung des Bestandsbau aus dem Jahr 1980 (E: Josef Hawranek/ Gerhard Stenzel) optimal genutzt. Die Fassadensanierung erfolgte bewusst unter Beibehaltung der primären Bauteile aus hochwertigen Aluminium-Gussele-menten, die allesamt demontiert, gereinigt und nach Anbringung einer Wärmedämmung wieder installiert wurden. Abgebrochen wurde hingegen das betagte Auditorium des WIFI und durch einen Neubau ersetzt, der nun eine offene und einladende Atmosphäre vermittelt. Über ein wind- und lärmgeschütztes Atrium gelangt man zum Haupteingang. Von hier erschließt sich die 1300 qm große Foyerzone, in das der neue Mehrzwecksaal wie ein großes Möbel eingeschrieben ist. Er durchdringt das Dach des einge-schossigen Baukörpers und trägt die Botschaft „Saal“ über seine Oberlichtlaterne nach außen. Der lichtdurchflutete Raum wird als Multifunktionalsaal genützt und kommuniziert über seine konvexe Glasfassade mit dem Stadtraum. (IAS)
© Bettina Glöckler 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

08   Neugestaltung Reitsamerplatz

Cornelius-Reitsamer Platz / Richard-Mayr-Gasse
5020 Salzburg

Architektur: Erich Wagner, Eduard Widmann (2014)
BauherrIn: Stadt Salzburg, IBT

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Bushaltestelle „Theatergasse“, Linie 1, 3, 4, 5, 6, 14

Mit Kindern das kühle Nass im Sommer genießen!

Nach einer ersten Etappe 2002, erarbeiteten die Architekten die Planung für die Neugestaltung der unteren Linzergasse, des Reitsamer Platzes und der Richard-Mayr-Gasse. Auch hier wurde wie schon am „Platzl“ das Element Wasser eingesetzt und zeitgemäß interpretiert. So stellt der in das Granitpflasterung eingelassene Brunnen – wenn er nicht in Betrieb ist – kein Hindernis für den dichten Lieferverkehr dar. Die parabelförmigen Wasserstrahlen sind leicht versetzt zueinander gestellt und animieren zum Durchlaufen; einfache Sitz-Kuben laden zum Zuschauen und Entspannen ein. Als Hit für Kinder und Eltern aber gilt die Wasserrinne mit Kaskaden in der Richard-Mayr-Gasse. Computergesteuerte Licht- und Wassersteuerungen sorgen außerdem Tag und Nacht für überraschende Effekte. (IA)
© Eduard Widmann 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

09   Wasserkraftwerk Sohlstufe Lehen

Makartkai
5020 Salzburg

Architektur: maxRIEDER, Erich Wagner (2007-2013)
BauherrIn: Salzburger Stadtwerke AG

Für Familien mit Kleinkindern ist der renaturierte Glanspitz zu empfehlen!

Das Wasserkraftwerk Sohlstufe an der Salzach inmitten des Stadtgebietes nimmt die Energien und Kraftdynamiken des Wassers als Gestaltungsprinzip auf und liefert Strom für rd. 23.000 Haushalte. Gleichzeitig wird eine öffentliche Platzfläche am Fluss durch die Wehrbrückenausformung für PassantInnen geschaffen, welcher die beiden Stadtteile verbindet. Die ober- und unterwasserseitigen Einbindungen und Ausprägungen von Fischtreppe, Kraftwerksauslauf und Wehr- bzw. Uferpfeilern verstärken den Eindruck eine Skulptur im Flussbett. Durch die Neugestaltung des sog. Glanspitzes wurde dieses Naherholungsgebiet erheblich aufgewertet. Seine Ufer dienen als Spiel- und Rastplätze, laden zum Verweilen ein und bieten eine Vielzahl von Freizeit- und Sportmöglichkeiten für alle Altersgruppen.(IAS)
© Michael Hierner 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

10   Wohnbebauung Nachtigallenstraße

Nachtigallenstraße
5020 Salzburg

Architektur: Karl F. Thalmeier (2010-2013)
BauherrIn: Heimat Österreich

In der näheren Umgebung liegen die Wohnanlagen Sam I und II und Samer Mösl.

Die Anlage mit 64 barrierefreien Wohnungen basiert auf einem Grundgedanken: dem zentralen, angerartigen Platz als (halb)-privater Gemeinschaftszone. Ein feines Wegenetz, das an die Entwässerungs-gräben des Samer Moores erinnert, stellt die Verbindung zur Umgebung her. Mit diesem Konzept gewann Thalmeier den 1. Preis beim 2009 durchgeführten Gutachterverfahren. Umgesetzt hat er die drei südlichen Bauteile, die jeweils ein zentrales Stiegenhaus besitzen, dem pro Geschoß vier Wohnungen zugeordnet sind. Konsequent wird so im Haus die Idee des gemeinschaftlichen Freiraums fortgeführt. Große Terrassen, die zumindest von zwei Seiten besonnt werden und so ausgerichtet sind, dass gegenseitige Einsichten minimiert werden, spenden privaten Freiraum. Die hellen Fassaden der klar geschnittenen Baukörper brillieren durch eine präzise Detaillierung und sind durch die freie Anordnung der Fensteröffnungen wiederum spielerisch aufgelöst.(IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

11   Tower Airport Salzburg

Innsbrucker Bundesstraße 95
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2013)
BauherrIn: Austro Control Flugsicherungsstelle

Zugänglichkeit: nicht zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Salzburg Airport“, Buslinien 2, 27, 10

Da der bestehende, 40 Jahre alte Tower nicht mehr den Anforderungen einer modernen Flugsicherung genügte, entschied sich der Salzburg Flughafen 2010 westlich des bestehenden Kontrollturmes, einen Neubau zu errichten. Auf dem heterogenen Flughafenareal aus mehrheitlich niedrigen Gebäuden setzt der 54 Meter hohe Turm mit seinem schlanken, in der Grundfläche minimierten Schaft einen städtebaulichen Merk- und Orientierungspunkt. Als unverrückbares Element soll er die Entwicklung des über Jahrzehnte gewachsenen Gefüges definieren. Die dynamisch aus dem Schaft herausmodellierte Kanzel bildet das funktionelle Zentrum und ist das Herzstück der Anlage. Der mit eloxierten Aluminiumpaneelen verkleidete Turm besitzt eine zeitlose Eleganz, die sich unmittelbar und schnörkellos entfaltet. (IA)
© HALLE 1 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

12   Mehrgenerationenwohnen Rosa-Hofmannstraße

Rosa Hofmannstraße 4,6,8,10
5020 Salzburg

Architektur: thalmeier architektur (2010-2013)
BauherrIn: Lebenswelt Wohnen GmbH, Ing. W. Steiner Baugesellschaft m.b.H., Salzburg Wohnbau GmbH, Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "die salzburg"

Das orthogonale städtebauliche Konzept bildet ein robustes Rückgrat der Wohnanlage, die aus Geschoßwohnbauten sowie einer Reihenhauszeile an der Ostseite besteht. Die differenzierten Freiräume, dazu zählen ein zentraler befestigter Platz und ein Park, bilden ein räumlich und landschaftsgestalterisch hochwertiges Pendant zu den Hochbauten. Soziale Integration und das Zusammenleben der Generationen sind in der „Rosa Zukunft“ nicht nur Schlagwörter, sondern gelebte Realität. Ein betreutes Bewohnzentrum ist die räumliche, gemeinschaftsstifte Mitte des gesamten Wohnkomplexes. Das Projekt besticht durch seine im Geist der Moderne stehende architektonische Gestaltung und sein nicht weniger klares Bekenntnis zur Qualität der Zwischenräume.
© Gebhard Sengmüller 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

13   Freiraum Maxglan

Kleßheimer Allee 51B
5020 Salzburg

Architektur: kadawittfeldarchitektur, Schwarzenbacher Struber Architekten (2013)
BauherrIn: Salzburg Wohnbau GmbH, Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "Salzburg", Gemeinnützige Salzbrger Wohnbaugesellschaft mbH, Heimat Österreich, Steiner & Wanner Wohnbau Gesellschaft m.b.H., Alpine Bau GmbH, Ing. Steiner Wohnbau

Zugänglichkeit: Nur von außen

Erreichbarkeit: Haltestelle "Girlingstraße"
Buslinien 1

Das neue Quartier mit insgesamt 356 geförderten Mietwohnungen, städtischem Kindergarten und Einkaufsmarkt befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Struberkaserne. Inmitten eines 15.000 m² großen Parks, der die Stadtteile Taxham und Maxglan miteinander verbindet, liegen die bis zu 7-geschoßigen Wohnhäuser. Diese sind zu Gruppen zusammengefasst und um einen 1,5 m über dem Parkniveau liegenden Platz angeordnet. Damit entstehen räumlich überschaubare Nachbarschaften. Die Fassaden haben mit den vertikal angeordneten Lamellen, die die Farben des Parks aufnehmen und den weit auskragenden Balkonen ein lebendiges Erscheinungsbild erhalten. Das nachhaltige Mobilitätskonzept der autofreien Wohnanlage basiert auf der Verwendung von E-Bikes, Car-Sharing und einer ÖPNV- und überregionale Radwegnetz-Anbindung. (IAS)
© Andrew Phelps 
 
    Abbildung

14   Wohnhaus Ignaz-Rieder-Kai

Ignaz-Rieder-Kai 11d
5020 Salzburg

Architektur: hobby a., alpgrün architekten (2013)
BauherrIn: Peter Raits

Zugänglichkeit: privat

Erreichbarkeit: Haltestelle „Finanzamt“, Linie 7

Das Haus mit sechs Wohneinheiten wurde in Rücksichtnahme auf den erhaltenswerten Baumbestand sowie die bestehenden Umgebungsbauten entwickelt. Ein vorrangiges Ziel war es, die Qualitäten des Ortes, wesentlich von seiner Lage am Salzachkai bestimmt werden, im Inneren erlebbar zu machen. Alle Wohnungen orientieren sich mit den Gärten bzw. Loggien zur Salzach. Durch- und Ausblicke werden bewusst gelenkt und so der Bezug zum Flussraum gestärkt. Die straßenseitig völlig verglaste Fassade erhält durch die Ausbildung von Terrassen-, Wand- und Deckenvorsprüngen eine plastische Tiefe und gewährleistet im Inneren hohe Behaglichkeit. Die Reduktion auf wenige, aber hochwertige Materialien und die hohe Qualität der Detailausbildung unterstreichen den eleganten Charakter des Hauses.(IAS)
© Kurt Kuball 
 
    Abbildung

15   Hochhaus Stadtwerke, Revitalisierung

Strubergasse 26
5020 Salzburg

Architektur: Riepl Riepl Architekten (2013)
BauherrIn: PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Strubergasse“ und „Stadtwerk Lehen“, Linie 8, 10, 20, 21, 24, 27, 27

Durch die Fusion der Salzburger Stadtwerke mit dem Landesenergie-versorger „SAFE“ zur Salzburg AG im Jahr 2000, verlor das Verwaltungs-gebäude seine Funktion. Im nun neu bebauten Stadtwerkareal bildet das Hochhaus (E: Erich Horvath/Josef Hawranek, 1968) mit seinen horizontalen Fensterbändern und den hell durchlaufenden Parapeten mehr architektonische Qualität als so mancher Neubau auf dem Areal. Die mächtigen, marmorierten Beton-Fertigteile an der Fassade wurden restauriert und neue großformatige Verglasungen stärken die Eleganz des Hauses. Die Dachzone wurde um ein zurückgesetztes Geschoß erhöht, neu geordnet und nutzbar gemacht. Im Inneren ist das architektonische Konzept von Riepl Riepl in kaum auffindbaren Ansätzen verwirklicht.(IAS)
© Otto Hainzl 
 
    Abbildung

16   Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt (HTBLuVA) Salzburg, Sanierung und Erweiterung

Itzlinger Hauptstraße 30
5020 Salzburg

Architektur: Kleboth Lindinger Dollnig (2007-2012)
BauherrIn: BIG

Kunst am Bau: Werke von Fritz Panzer, Sonia Leimer und Stephen Mathewson

Mit der Erweiterung wird die bestehende Schule auf spektakuläre Weise im Straßenraum verankert: Durch die weit auskragende Aufstockung entsteht ein räumlich gefasster öffentlicher Platz, der als Bindeglied zwischen Schule und Stadt fungiert. Der Zu- und Umbau verschafft dabei nicht nur zusätzlichen Raum, sondern auch eine zeitgemäße Atmosphäre. Ein spannendes Farb- und Lichtkonzept, Bereiche für offenes Lernen und neue Unterrichtsformen sowie die differenziert gestalteten Außenräume bieten den Nutzern innovative Lehr- und Aufenthaltssituationen. Stromgewinnung durch Photovoltaik, kontrollierte Klassenraumlüftungen und die wärmetechnisch optimierte Fassade ergänzen die weitreichende Erneuerung. (IAS)
© Günter R. Wett 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

17   Wohnanlage Parklife*

Siebenstätterstraße, Revierstraße, Franz-Martin-Straße
5020 Salzburg

Architektur: Touzimsky Herold & Mehlem (2008-2012)
BauherrIn: Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "Salzburg"

Zugänglichkeit: halböffentlich, Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Schule Lehen"
Buslinien 1, 7, 8

In der gegenüberliegenden Scherzhauserfeldsiedlung befand sich im Kellergeschoß das Lebensmittelgeschäft des Karl Podlaha, wo Thomas Bernhard zur Lehre ging.
Vgl.: Harald Waitzbauer: Thomas Bernhard in Salzburg. Alltagsgeschichte einer Provinzstadt 1943-1955.

Das Projekt war Sieger des im Jahr 2003 ausgeschriebenen EUROPAN-7-Wettbewerbs. Nach einem längeren Entwicklungsprozess - auf dem Bauplatz befand sich zu diesem Zeitpunkt noch die Werkstätte eines großen Autohauses - konnte erst 2010 mit der Umsetzung begonnen werden. Die Anlage liegt an der Schnittstelle heterogener Bebauungsstrukturen und setzt in und für Lehen ein markantes architektonisches Zeichen. Während im Osten, im Süden und im Westen in erster Linie großmaßstäbliche Wohnbauten, aber auch eine Schule und Gewerbebauten liegen, befindet sich in Richtung Norden ein Gebiet mit Einfamilienhäusern. Als vermittelndes Element entstand diese aus drei Baukörpern bestehende Stadtfigur, die mit einem gefördertem Mietwohnbau (56 WE), Seniorenwohnhaus samt Tagesstätte, betreutem Wohnen, Verbrauchermarkt, Büro- und Geschäftsflächen sowie einen öffentlichen Park in sozialer Hinsicht eine zentrale Rolle im Stadtteil Lehen übernimmt.(IAS)
© Lukas Schaller 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

18   Gusswerk Erweiterung

Söllheimerstraße 16
5020 Salzburg

Architektur: LP architektur, hobby a., strobl architekten, Christoph Scheithauer (2011-2012)
BauherrIn: GUSSWERK Eventfabrik GmbH

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Werner-von-Siemens-Platz“, Buslinie 21
Haltestelle „Salzburg Kasern“, S-Bahnlinie 2

Das ehemalige Industriegelände am Stadtrand, bereits 2008 sensibel umstrukturiert und ergänzt, bot im Nordosten Platz für eine Erweiterung durch das eingespielte Architektenteam. Acht über ein gemeinsames Sockelgeschoß aus Sichtbeton verbundene Türme werden in Ausnutzung natürlicher Geländekanten mit Gassen und Stiegen erschlossen. Eine transluzente Fassade aus Polycarbonat ermöglicht perfekt belichtete Ausstellungs- und Büroräume in den kompakten Baukörpern. Poetische Leichtigkeit und Eleganz kennzeichnen die 2013 mit dem Bauherrenpreis und 2014 mit dem Architekturpreis Land Salzburg ausgezeichnete Erweiterung.(IAS)
© Volker Wortmeyer 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

19   Rathaus Salzburg, Umbau und Sanierung

Rudolfskai 2
5020 Salzburg

Architektur: maxRIEDER, Erich Wagner (2010-2012)
BauherrIn: Stadt Salzburg Immobilien GmbH

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Rathaus“, Buslinie 3, 5, 6 ,8, 20, 25
Haltestelle „Ferdinand-Hanusch-Platz“, Buslinie 1, 4, 7, 21, 22, 24, 27, 28

Das gemein Unmögliche - in der Schutzzone der Salzburger Altstadt zeitgenössische Architektur umzusetzen - ist hier durch Mitwirken aller Beteiligten gelungen: Das prämierte Wettbewerbskonzept konnte fast zur Gänze umgesetzt werden. Dank Erweiterung, Freilegung und Durchbruch wurde ein lichtdurchflutetes Entree für den Gemeinderat geschaffen. Das politisch wie poetisch geglückte Herzstücke des Konzeptes sind die offene Treppenskulptur, das Dachatrium und die offene Passage mit terrazzoähnlichem Bodenbelag mit Flusssteinen zur Salzach hin. (IAS)
© Michael Hierner 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

20   Stadtwerk Lehen Wohnteil

Strubergasse 26
5020 Salzburg

Architektur: transparadiso, Bernd Vlay, Dietmar Feichtinger (2012)
BauherrIn: GSWB, Heimat Österreich, Stadt Salzburg Immobilien GmbH, Galerie Fotohof

Besuchen Sie die Galerie der Stadt Salzburg und die Galerie Fotohof.

Das Stadtwerkareal in Lehen galt als typisch innerstädtische Branche, wie sie das postindustrielle Zeitalter hervorbrachte. Im 19. Jahrhundert wurde hier das städtische Gaswerk situiert, im 1968 errichteten Hochhaus (E: E. Horvath/J. Hawranek) befand sich die Verwaltung des städtischen Energieversorgers, der 2000 mit dem Landesenergieversorger fusionierte, sodass das Gesamtareal zur Neubebauung frei wurde. Der Masterplan hierfür stammt von Max Rieder, die städtebauliche Feinstruktur des nördlichen Abschnittes mit rund 289 Wohnungen resultiert aus einem mehrstufigen Wettbewerb, den das Wiener Büro transparadiso für sich entschied. Der südliche Teil des Areals wird gewerblich genutzt. In den Sockelzonen der Wohntrakte der einzelnen Bauteile, die durch Baulose an verschiedene Architekturbüros übertragen wurden, sind als gezielter Impuls für das kulturelle und öffentliche Leben der Quartiere insgesamt zwei Galerien, ein Bewohnerzentrum und der Sozialdienst „Hilfswerk“ untergebracht. Der westlichste von D. Feichtinger geplante Bauteil beherbergt überdies den Kinderhort und – garten Lehen. Der Versuch ein Stück gebaute Stadt mit hoher Dichte zu entwickeln, fand in Salzburg nicht nur Befürworter und so wurde das ambitionierte Experiment zur Zielscheibe der Boulevardpresse.(IAS)
© Andrew Phelps 
 
    Abbildung

21   Ungebautes Salzburg: Paracelsus Spa

Auerspergstraße 2
5020 Salzburg

Architektur: HMGB Architekten, Heike Matcha und Günter Barczik GbR

Erreichbarkeit: Haltestelle "Kongresshaus", Buslinien 1, 2, 3, 5, 6, 14, 25

Mit dem grandiosen Wettbewerbsprojekt zeigten Heike Matcha und Günter Barczik wie ein urbanes Erlebnisbad aussehen könnte: Bäderlandschaften als gestaffelte Ebenen in einen kristallinen, gläsernen Baukörper gepackt mit phantastischem Blick in die Baumkronen des Kurparks. Die Jury, die sich der Herausforderung des Projekts bewusst war, sicherte sich noch beim Bürgermeister ab, der sich positiv äußerte. Zwei Jahre und diverse gemeinderätliche Auseinandersetzungen später verabschiedet man sich vom hochgelobten Projekt. Trotz einer profunden Machbarkeitsstudie, welche die Architekten vorlegen steigt die Stadt aus, und wieder einmal soll ein anderes Wettbewerbsprojekt aufs Schild gehoben werden. (IAS)
© HMGB Architekten, Heike Matcha und Günter Barczik GbR 
 
    Abbildung

22   Haus Nonntaler Hauptstraße

Nonntaler Hauptstraße 32b
5020 Salzburg

Architektur: Kaschl - Mühlfellner Architekten (2011-2012)
BauherrIn: Riess & Herrenreich

Zugänglichkeit: privat

Erreichbarkeit: Haltestelle „Erzabt-Klotz-Straße“, Linie 5, 25

An der Stelle des Neubaus befand sich zuvor ein architektonisch belangloses Betriebsgebäude eines Elektrohändlers, das abgebrochen wurde. Dadurch konnte der historische Altbau im nördlichen Bereich des Areals freigespielt werden. Mit einer deutlichen Zäsur in Gestalt eines eingeschoßigen Verbindungsbaues positionieren die Architekten den viergeschoßigen Baukörper, der sich in Masse und Höhenentwicklung an die für Nonntal typischen Solitärbauten orientiert. Die drei Oberschoße beinhalten fünf Wohnungen, das Erdgeschoß ist einer Geschäftsnutzung und diversen Nebenräumen vorbehalten. Bis hin zu den Details wie die einst typischen, fassadenbündigen Fensterläden entstand hier ein überaus stimmiges Stück zeitgemäßer Architektur im Kontext der Salzburger Altstadt. (IAS)
© Heide Mühlfellner 
 
    Abbildung

23   Unipark Nonntal

Erzabt-Klotz-Straße 1
5020 Salzburg

Architektur: Storch Ehlers Partner (2011)
BauherrIn: BIG

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Unipark"
Buslinie 20
Haltestelle "Justizgebäude"
Buslinien 3, 5, 6, 8, 10, 20, 25, 28

Besichtigen Sie auch die Sportanlagen des Sportzentrums Mitte, im Lokal der ARGE Kultur kann man im Sommer auf der Terrasse gepflegt essen & trinken.

Der Neubau ersetzt die in den 1970er Jahren errichteten provisorischen Institutsbauten an der Akademiestraße. Nach deren Abbruch wird der Landschaftsraum von Freisaal wieder tief in die Stadt hereingeführt. Die kompakte Großform unterstreicht diesen Bezug, indem das Bodenniveau frei gespielt wird, sodass die Landschaft gleichsam durchs Gebäude fließt. Im Kontext zu den Schulbauten im Norden und der biedermeierlichen Berchtoldvilla bildet sich ein Platzraum, von dem aus Kloster Nonnberg und Festung pittoresk in Szene gesetzt werden. Das Objekt setzt somit nicht bloß einen architektonischen Akzent, sondern bietet eine städtebauliche Definition für das gesamte Quartiers. (IAS)
© Andrew Phelps 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

24   Mobiles Dach für die Felsenreitschule

Hofstallgasse 1
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2011)
BauherrIn: SFH-Verein Salzburger Festspielhäuser - Erhaltungs- und Nutzungsverein

Zugänglichkeit: auf Anfrage

Erreichbarkeit: Altstadt Salzburg, Fußgängerzone

Am besten zu besichtigen bei einer Aufführung im Rahmen der Salzburger Festspiele!

Das erste mobile Dach für die Felsenreitschule wurde 1969 nach dem Prinzip einer ausziehbaren Plane von Clemens Holzmeister entworfen. Diese Konstruktion erfüllte nicht mehr die Anforderungen für einen zeitgemäßen Spielbetrieb. Nach nur neun Monaten Bauzeit, also ohne Ausfall einer Spielsaison, wurde die neue mobile Konstruktion, bestehend aus fünf Teleskopträgern, zwei fixen Randträgern und drei verschiebbaren Dachelementen, Realität. Als Antriebsart für das Aus- bzw. Einfahren der Teleskoparme wurde eine genial einfache Technik gewählt, die den gesamten Schließvorgang in weniger als zehn Minuten bewältigt. Die neue Konstruktion ist wintertauglich, sodass die Naturbühne erstmals ganzjährig genutzt werden kann. (IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

25   Studentenwohnheim Stadtwerk Lehen

Gaswerkgasse 11
5020 Salzburg

Architektur: Thomas Forsthuber, Christoph Scheithauer (2007-2011)
BauherrIn: Heimat Österreich

Zugänglichkeit: Halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Stadtwerk Lehen“, Buslinie 8 und 24

Das Studentenheim an der Gaswerkgasse war das erste Bauwerk, welches im Kontext der Überbauung des ehemaligen Stadtwerke-Areals in Lehen fertig gestellt wurde. Die Geschäftsflächen im Erdgeschoß sind leider bislang nicht vermietet, in den darüber liegenden sechs Geschoßen ist ein Studentenheim mit 97 Appartements untergebracht. Mit seiner skulpturalen Ausformung bildet es den markanten Eckpunkt des Boulevards, der das Areal aufschließt. Das Studentenheim ist so organisiert, dass die aneinander gegenüberliegenden Zimmer jeweils um ein halbes Geschoß versetzt sind. Die Verbindung dieser gegenüberliegenden Zimmergruppen erfolgt über großzügige Sitzstufenanlagen, kleinere Stiegen und das vom 1. Obergeschoß bis zum Dach durchgesteckte Atrium.(IAS)
© Herman Seidl 
 
    Abbildung

26   Wilhelm-Kaufmann-Steg

Wilhelm-Kaufmann-Steg
5026 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2011)
BauherrIn: Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Salzachstraße“, Buslinie 7
Haltestelle „Polizeidirektion“, Buslinie 3
Dann noch 15 Minuten zu Fuß

Mit dem Fahrrad das Salzachufer Richtung Süden erkunden.

Der nach einem bekannten Salzburger Maler benannte Steg verbindet zwei Ufer mit gänzlich unterschiedlichem Charakter: Während das linke Ufer von lichtem Auwald geprägt ist, findet sich am rechten Ufer das locker bebaute, dennoch städtische Siedlungsgebiet von Aigen. Aus diesen Gegebenheiten des Ortes leitet sich die Figur der asymmetrischen Konstruktion – eine Schrägseilbrücke mit nur einem Pylonenpaar im Wald und einer leichten Auflagerung auf der „Stadtseite“ ab. Die Pylonen weich, rund und fließend geformt, sind Interpretationen der Bäume des Waldes, in dem sie stehen. Die Stegkonstruktion besteht aus einem Stahlhohlkasten, die schlanke, trapezförmige Querschnittsprofilierung läuft am Brückenrand in einer zarten Abschlusskante aus.(IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
    Abbildung

27   Pfarramt Herrnau, Umbau und Sanierung

Erentrudisstraße 5
Salzburg

Architektur: strobl architekten (2011)
BauherrIn: Erzdiözese Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Herrnau“, Buslinie 3,8

Die aufgrund von Bauschäden erforderliche Sanierung des Pfarramtsgebäudes der Kirche zur Hi. Erentrudis eröffnete die Chance zur Neubestimmung des Objektes. Die architektonische Qualität des Ensembles (Architekt Otto Kramreiter, 1961) sollte dabei nicht nur erhalten sondern durch die Schaffung einer multifunktionalen Bildungsstätte eine Aufwertung erfahren. Zwei unabhängig nutzbare Versammlungsräume werden mit einem gemeinsamen Foyer Bereich direkt an die Pfarrbibliothek angebunden. Durch die Entfernung einer Mauer und die Absenkung des Niveaus konnte im Außenbereich ein Vorplatz geschaffen werden. Eine Rampe ermöglicht eine barrierefreie Erschließung des Kirchenplatzes und des Pfarramtes. Die lichtdurchlässige Fassade des Anbaus erinnert an ein Korbgeflecht, das auf vielfältige Weise auf christliche Symbole verweist. (IAS)
© David Schreyer 
 
    Abbildung

28   Wohnhaus und Büro Priesterhausgasse

Priesterhausgasse 18
Salzburg

Architektur: Lechner & Lechner (2010)

Zugänglichkeit: halböffentlich bzw. privat

Erreichbarkeit: Haltestelle Theatergasse
Buslinien 3, 6, 5, 25

Tipp: Klopfen Sie im Architekturbüro im Parterre!

Der in Stahlbau ausgeführte dreigeschossige Wohnturm wurde auf die ehemalige Werkstätte aufgesetzt, welche vom planenden Architektenehepaar bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als Büro genutzt wird. Die Lechners erfüllten sich auf dem 146 m² Grundstück den Traum vom autarken, urbanen Leben und Arbeiten. Das Haus setzt mit seinen großzügigen Fassadenöffnungen in der Altstadt auf Kontrast, passt sich aber gleichzeitig mit seiner Oberfläche aus Kalkputz an die umgebenden Häuser an. Jedes Geschoß hat seine Bestimmung, die mit zunehmender Höhe umso privater ausfällt. Dass im Kellergeschoß neben der hauseigenen Kläranlage samt Trinkwasser-Rückgewinnung ein direkt belichtetes Schwimmbecken Platz findet, grenzt schon an ein Wunder. (IAS)
© Horst Michael Lechner 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

29   Bezirksgericht - Generalsanierung

Rudolfsplatz 3
5010 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2010)
BauherrIn: BIG

Zugänglichkeit: Öffentliches Gebäude, aber eingeschränkt (Sicherheitscheck!)

Erreichbarkeit: Haltestelle "Justizgebäude"
Buslinie 5, 6, 7, 8, 10, 20, 25, 28

Kunst am Bau: Barbara Musil und Astrid Hager: „Reality Check - formale Strukturen und gesellschaftliche Verwebungen“
Moira Zoitl: „Justitia individuell“

2002 war mit der 1. Bauetappe die Adaptierung der 80 Jahre alten, ehemaligen Polizeikaserne Wunibald Deiningers für die Zwecke des Bezirksgerichts eingeleitet worden. Acht Jahre später ist mit dem Abschluss der 2. Bauetappe die jahrzehntelange Zersplitterung des Bezirksgerichts beendet. Herzstück ist die neue, gläserne Eingangshalle im Innenhof. Über sie werden sämtliche Gebäudeteile durch ein horizontales und vertikales Erschließungssystem miteinander verknüpft. Der noch original erhaltene Haupteingang mit seiner noblen Täfelung aus schwarz-grauem Wachauer Marmor wurde restauriert. Sein farblicher Akzent zieht sich als Gestaltungselement durch das gesamte Haus. Differenziert wurden die Hoffassaden behandelt, die die Spannweite von funktionaler Anforderung und restauratorischem Anspruch gekonnt vereinen. (IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

30   Wohnbebauung Humboldtstraße

Humboldtstraße 10
5020 Salzburg

Architektur: Will Lankmayer, LC 4 (2010)
BauherrIn: Salzburg Wohnbau GmbH

Zugänglichkeit: Nur von außen

Erreichbarkeit: Haltestelle "Wirtschaftskammer"
Buslinie 21

Die Wohnanlage mit 60 barrierefreien Wohnungen und einer Tiefgarage mit 72 Stellplätzen befindet sich am Rande des gründerzeitlich geprägten Andräviertels. Mit seiner städtebaulichen Figur reflektiert das Projekt die räumliche Struktur des Quartiers. Seine Grundform stellt eine Weiterentwicklung der klassischen Blockrandverbauung dar, bei der drei ineinander verschränkte Objekte einen eigenständigen Komplex bilden. Durch das Heranrücken der Bauteile an die Humboldtstraße bzw. an die östliche Grundgrenze entsteht ein größtmöglicher Innenhof. Das flächige Erscheinungsbild der weiß verputzten Straßenfassaden mit den bündigen Verglasungen steht dabei in Kontrast zu den raumbildenden Hoffassaden – übrigens eine Struktur wie sie für die historischen Salzburger Altstadthäuser charakteristisch ist. (IAS)
© Stefan Zenzmaier 
 
  Zum Bauwerk in nextroom Abbildung

made by archtour