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01   Haus Garstenauer

Schwarzenbergpromenade 1
5026 Salzburg

Architektur: Gerhard Garstenauer (1978)

Zugänglichkeit: privat, schwer einsehbar

Erreichbarkeit: Haltestelle "Bildungshaus St. Virgil", Buslinie 7
Dann eine halbe Stunde zu Fuß.

Haus Gänsbrunn, 1960, Gänsbrunnstr. 10. Ein weiterer Paradebeitrag Gerhard Garstenauers zur Wohnhaus-Architektur der Moderne.

Zweifellos eines der besten je in Österreich gebauten Holzwohnhäuser, das seit 2011 auch unter Denkmalschutz steht. Garstenauer bettet das Haus einfühlsam in das leicht abfallende Terrain ein. Im Inneren staffelt er die Räume und Raumgruppen, die durch Treppen voneinander getrennt sind, so dass der natürlichen Geländerverlauf nicht nur spürbar bleibt, sondern zum Strukturprinzip des Hauses wird. Garstenauer verwendete bis hin zur Einrichtung borsalzimprägnierte Lärche massiv oder brettschichtverleimt. Durch das weit auskragende Pultdach, es bildet wiederum die Hangneigung ab, wird der Holzständerbau geschützt. Garstenauer schuf mit diesem Entwurf eine Art alpines Prärie-House, dessen einziges Manko ist, dass es keine Nachfolger gefunden hat. (IAS)
© Denkmalamt 
 
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02   Automobil-Ausstellungshalle und Bürohaus

Innsbrucker Bundesstraße 128
5020 Salzburg

Architektur: Gerhard Garstenauer (1974)
BauherrIn: ÖFAG, Ing. Hubert Pölz

Zugänglichkeit: z.T öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Karolingerstraße"
Buslinie 2

Ein typisches Beispiel von Garstenauers innovativer Gewerbe-Architektur, blieb die Ausstellungshalle seit mehr als vier Jahrzehnten gleichbleibend „modern“. Ein Teil dieses Erfolgs ist die genaue Überlegung der Funktionen, die nie auf eine einzig mögliche festgelegt sind, ein anderer die gewählten Konstruktionsformen, die ihrer Zeit weit voraus waren.
foto: nicht bekannt 
 
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03   Pfarrzentrum St. Vitalis, Umbau und Sanierung

Kendlerstraße 148
5020 Salzburg

Architektur: Wilhelm Holzbauer (1973)
BauherrIn: Erzdiözese Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Kendlersiedlung“, Buslinie 3, 8

Die aufgrund von Bauschäden erforderliche Sanierung des Pfarramtsgebäudes der Kirche zur hl. Erentrudis eröffnete die Chance zur Neubestimmung des Bauwerks. Die architektonische Qualität des Ensembles (Architekt Otto Kramreiter, 1961) sollte dabei nicht nur erhalten, sondern durch die Schaffung einer multifunktionalen Bildungsstätte eine Aufwertung erfahren. Zwei unabhängig nutzbare Versammlungsräume werden mit einem gemeinsamen Foyer direkt an die Pfarrbibliothek angebunden. Durch die Entfernung einer Mauer und die Absenkung des Niveaus konnte im Außenbereich ein Vorplatz geschaffen werden. Eine Rampe ermöglicht eine barrierefreie Erschließung des Kirchenplatzes und des Pfarramtes. Die lichtdurchlässige Fassade des Anbaus erinnert an ein Korbgeflecht, das auf vielfältige Weise auf christliche Symbole verweist.(IAS)
© Verena Neureiter 
 
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04   ORF - Landesstudio Salzburg

Nonntaler Hauptstrasse
5020 Salzburg

Architektur: Gustav Peichl (1972)
BauherrIn: ORF

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Wäschergasse"
Buslinie 5

Das Salzburger Landesstudio ist Teil eines Bundesländerprogramms, das dieselben Bauelemente in mehreren Landeshauptstädten in gänzlich unterschiedlichen Kontexten platzierte. So eigenständig war die Grundkonzeption, dass dies in allen Umgebungen gelang. Auch heute noch überzeugt die Anordnung um die zentrale Halle. Bei der thermischen Sanierung fiel die stimmige, konstruktiv bedingte Optik von Fassadenhaut und Fensterteilung leider dem Energiespargedanken zum Opfer.
Fotograf nicht bekannt 
 
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05   Mercedes Ersatzteillager

Siebenstädterstraße 46
5020 Salzburg

Architektur: Gerhard Garstenauer (1972)
BauherrIn: Mercedes Benz

Zugänglichkeit: Nur von außen

Erreichbarkeit: Haltestelle „Gaswerkgasse“, Buslinie 1, 2, 7, 8
Haltestelle „Esshaverstraße“, Buslinie 2, 4, 24
Haltestelle „Christian-Doppler-Klinik“, Buslinie 4, 24, 3, 4

Die Konstruktion des Objektes beruht auf einem quadratischen System aus Stahlbetonstützen in Bauwerkshöhe mit eingearbeiteten Konsolen auf Stockwerkshöhe, Fertigteildecken aus Ortbeton und Schalungen aus Großformattafeln. Die markanten abgerundeten Ecktürme wurden in heller Sichtbetonqualität produziert. Die auf die ganze Bauwerkshöhe durchlaufenden Belichtungsstreifen bestehen aus doppelschaligem Gussglasprofilen. „Maßgebend für den architektonischen Entwurf waren der Gedanke der vertikalen Gliederung einer relativ breit gelagerten Baumasse und die Gestaltung der Außenwand als sogenannte Haut“ (Garstenauer). Durch die um die Bauwerksecken herumgeführte Verglasung bleibt die Struktur der Konstruktion sichtbar und spürbar.(IAS)
© Verena Neureiter 
 
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06   Wohnhochhaus Althofenstraße

Althofenstraße 1
5020 Salzburg

Architektur: Gerhard Garstenauer (1969-1971)

Zugänglichkeit: Haltestelle „Schule Lehen“, Linie 1,7

Erreichbarkeit: privat

Kunst am Bau: Im Eingangsbereich Betonrelief von Slavi Soucek

Das Wohnhochhaus mit seiner annähernd quadratischen Grundrissform besitzt ein verglastes Eingangsgeschoß über dem insgesamt zehn Wohnebenen angeordnet sind. Beeindruckend ist wie Garstenauer die gesamte Masse des Wohnturms auf nur sechs Betonpylonen stellt und den Eingangsbereich mit einer zarten, „zerbrechlichen“ Verglasung vom Außenraum abgegrenzt. Die Erschließung erfolgt über zwei Lifte innerhalb eines mittig platzierten Kerns sowie dem an die nördliche Außenwand gesetzten Treppenhaus. Alle bewohnten Räume sind nach Osten, Westen oder Süden orientiert. Die umlaufenden Balkone mit Brüstungen aus Sichtbeton vermitteln das Gefühl der Sicherheit und bilden willkommene Erweiterung ins Freie. Ihre Auskragungen verhindern eine allzu starke Besonnung und ermöglichen für Reinigungs- und Reparaturzwecke einen problemlosen Zugang zur Fassade. (IAS)
© Bettina Glöckler 
 
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