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01   GKK, EKZ, Hotel-, Wohn- und Bürogebäude am ehemaligen Postareal

Südtiroler Platz, Engelbert-Weiss-Weg
5020 Salzburg

Architektur: kofler architects, strobl architekten (2009)
BauherrIn: Post & Telekom Immobilienges.m.b.H.

Die Bebauung des ehemaligen Postareals an der Nordflanke des Bahnhofsvorplatzes schloss eine der offenen Wunden in der Stadt Salzburg. Gezielt gesetzte Hochpunkte – als Gegengewicht zum Hotel Europa an der Südseite des Platzes und den benachbarten „Zyla-Türmen“ – und niedrigere Baukörper bilden ein Ensemble autonomer Objekte: Das zweigeschoßige Einkaufszentrum mit aufgesetztem Hotelbaukörper bildet den Abschluss Richtung Bahnhofsvorplatz. Dahinter ragt der 46 m hohe Glasturm der Gebietskrankenkasse auf. Gegen Osten entlang der Eisenbahn liegen ein Bürogebäude sowie ein sechsgeschoßiger Wohnbau. Während sich die Wohnungen ausschließlich zum Park orientieren, dient die der Bahn zugewandte Ostseite als Pufferzone, mit Laubengängen und bunten, containerartigen Boxen. Sie enthalten den Wohnungen zugeordnete Nebenräume. Das zwischen Wohnbau und GKK ansteigende Gelände wurde nach Plänen von Auböck & Kárász gestaltet. (IAS)
© LBS Redl 
 
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02   Betreutes Wohnen - Haus Radauer

Konrad-Laib-Straße 6
5020 Salzburg

Architektur: lechner - lechner - schallhammer (2006-2009)
BauherrIn: Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "Salzburg"

Zugänglichkeit: Halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Faistauergasse"
Buslinie 3, 8
Haltestelle "Michael-Pacher-Straße"
Buslinie 23

Eingebettet in ein städtisches Umfeld aus Universität, Alleebäumen und Eschenbach ist ein Haus für Senioren mit 39 Wohneinheiten entstanden. Der bestehende Lindenbaum bildet dabei den gestalterischen Mittelpunkt der Anlage. Alle Appartements (15 Zwei- und 24 Einzimmerwohnungen) sind barrierefrei, rollstuhlgerecht und pflegetauglich. Die großzügigen Innen- und Außenräume sind qualitativ hochwertig gestaltet und ausgeführt. Das Haus ist in Passivbauweise errichtet und sowohl ökologisch als auch hinsichtlich der Betriebskosten optimiert. (IAS)
© Lechner Lechner Architekten 
 
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03   Eisenbahnbrücke

Elisabethkai 54
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2002-2009)
BauherrIn: ÖBB-Infrastruktur AG

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mülln"
S-Bahn

Gehen Sie zu Fuß über die Brücke!

Der Neubau der Eisenbahnbrücke wurde durch die Errichtung eines zusätzlichen Gleiskörpers für die neue S-Bahntrasse erforderlich. Die fischbauchartigen Körper der Zwillingsbrücke sowie das dritte Gleis für die S-Bahntrasse ruhen auf eigenen, Brückenpfeilern mit ellipsenförmigen Querschnitten. Zwischen den beiden Brückenelementen ist ein Fußgängersteg als zusätzliche Verbindung zwischen dem Stadtteil Mülln und dem rechten Flussufer eingehängt. Die plastisch geformten Elemente wie Pfeiler, Widerlager, Tragstruktur und Brüstung verleihen der Brücke einen kraftvoll-dynamischen Charakter. Sie wirkt körperhaft, kräftig, zugleich aber weich und fließend. Die großzügigen Spannweiten mit den distant zum Ufer gesetzten Landpfeilern geben dem Flussbett Raum, der kontinuierliche Verlauf der Uferböschungen bleibt sichtbar. (IAS)
© Gebhart Sengmüller 
 
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04   Wohnanlage Sonnenpark

Glaserstraße 26 a-f
5026 Salzburg

Architektur: archsolar (2009)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: Nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Valkenauerstraße" oder "Ursulinen"
Buslinie 7

Die Wohnanlage Sonnenpark liegt am Rande eines der letzten großen Grünräume im Süden Salzburgs. Daher war es der Stadt ein Anliegen, dass hier ein energieeffizientes, architektonisch anspruchsvolles Projekt umgesetzt wird. Sechs abgetreppte, mit der Stirnseite zum Grünraum gerichtete Baukörper bilden einen signifikanten Blickfang. Sonnenkollektoren für die Warmwasseraufbereitung aller Wohnungen, ein aus Biomasse gespeisten Fernwärmeanschluss und die Nutzung des passiven Wärmeeintrags bilden ein optimiertes energetisches Paket. Ein weiterer Pluspunkt: Die Renaturierung des Fagerbaches. (IAS)
© Wolfgang Schwarzenbacher 
 
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05   Wohnen im Paradiesgarten

Nonntaler Hauptstraße 42b-m
5020 Salzburg

Architektur: kofler architects (2006-2009)
BauherrIn: Habitat Wohnbau GmbH, Salzburg Wohnbau GmbH

Eich- und Vermessungsamt, ein Frühwerk von Wilhelm Holzbauer aus dem Jahr 1973 (Georg-Wagner-Gasse 8)

Das rund zwei Hektar große Areal des einstigen Obst- und Gemüsegartens beim Gutshof des altehrwürdigen Frauenstiftes Nonnberg, daher leitet sich auch der blumige Marketingname „Wohnen im Pardiesgarten“ ab, lag über Jahrhunderte verborgen hinter hohen Einfriedungen. Nur im Nordwesten blieb ein Rest als ein abgezäunter Freibereich erhalten. Beim Wettbewerb 2005 standen daher die Architekten vor der schwierigen Aufgabe die Bebauungsdichte von ca. 1,15 zu meistern, was dazu verführte bis zu 6-geschossige Baukörper vorzuschlagen. Das Siegerprojekt nahm dagegen die villenartige, offene Bebauungsstruktur im äußeren Nonntal auf, gruppiert die Bauten um einen Hof und schottet die Anlage mit einem länglichen Baukörper zur stark frequentierten Nonntaler Hauptstraße ab (IAS).
© Norbert Mayr 
 
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06   Ungebautes Salzburg: Adaptierung des Kapitelsaals / Besucherzentrum für die Festung Hohensalzburg

Kapitelplatz 6
5020 Salzburg

Architektur: maria flöckner und hermann schnöll

Erreichbarkeit: Fußgängerzone Altstadt Salzburg

Der Kapitelsaal ist ein Veranstaltungsraum der Erzdiözese, der bauhistorisch gesehen keine besondere Bedeutung hat. Entstanden ist er Anfang der 1970er-Jahre, übrigens unter massivem Abbruch damals noch vorhandener Bausubstanz, nach Plänen des Salzburger Architekten Otto Prossinger. Das Bauamt der Erzdiözese lud 2009 mehrere Architekten zu einem Wettbewerb, um Ideen für die Neugestaltung des Saals zu erhalten. Flöckner/Schnöll setzten sich dabei mit einem Konzept durch, das eine Öffnung der Saalwand an der Bierjodlgasse vorsah. Die Altstadterhaltungskommission teilte diesen Ansatz nicht und verlangte eine Reduktion des Glasanteils. Die Architekten legten schließlich einen neuen Entwurf vor, der die Kommission überzeugte. Allerdings zog die Erzdiözese, wohl zermürbt von diesem jahrelangen Prozess, das Projekt zurück. (IAS)
© maria flöckner und hermann schnöll 
 
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07   IM/31 - Alte Diakonie

Imbergstrasse 31
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2008)
BauherrIn: Diakoniewerk, Myslik Wohnbau Projekt-Gesellschaft mbH

Zugänglichkeit: Nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Äußerer Stein"
Buslinien 3, 5, 6, 7, 8
Aus der Altstadt über den Mozartsteg erreichbar.

Hinter dem Gebäude in der Steingasse eine der ältesten Weinstuben Salzburgs, das Andreas Hofer. Mo-Sa ab 18 Uhr geöffnet.

Auf dem Areal der alten Diakonie gab es neben dem denkmalgeschützten Saulichschlössel auch einen alten Baumbestand zu berücksichtigen. Das neue Ensemble sollte vielseitige Nutzungsmöglichkeiten wie Wohnen, ein Gesundheitszentrum, Büros und eine Cafeteria beinhalten. Im Südosten des sanierten und in seiner Bedeutung gestärkten Ansitzes wurde daher der Neubau so platziert, dass ein Hofraum entstand. Eine Treppe zwischen den beiden Bauteilen stellt nun eine Verbindung zur mittelalterlichen Steingasse her. Nördlich schließt ein länglicher Baukörper an, der den Häusern in dieser Gasse wieder einen direkten Blick auf Hohensalzburg und vor allem mehr Licht und Sonne bringt. (IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
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08   Neue Mitte Lehen

Schumacherstraße 14, Tulpenstraße 1
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2008)
BauherrIn: UBM, Nutzer Stadtbibliothek: Stadt Salzburg, Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft

Zugänglichkeit: Halböffentlich. BT West: Stadtbibliothek Mo, Do, Fr: 10-18 Uhr, Die, Mi: 15-19 Uhr, Sa: 10- 15 Uhr, BT Ost Veranstaltungssaal „Tri:Bühne Lehen“, Seniorentreff

Erreichbarkeit: Haltestelle "Neue Mitte Lehen"
Buslinie 10
Haltestelle "Esshaverstraße"
Buslinie 2, 4, 24

Besuchen Sie die Stadtbibliothek und blicken Sie auf den neuen Spar und Umgebung!

Das Projekt Neue Mitte Lehen ist ein dominantes Stück Architektur, das stadträumlich dem Quartier eine völlig neue Identität verleiht. Der Bauteil West enthält die neue Stadtbibliothek, Geschäfte und die Panoramabar. Im Bauteil Ost wurden 48 Mietwohnungen, ein Seniorentreff, ein Veranstaltungssaal und eine Catering-Einrichtung mit Ausbildungsstätte für behinderte Menschen realisiert. Die Gesamtanlage ist eine Reminiszenz an das ehemalige Stadion Lehen, bei der die einstige Spielfläche zur grünen Mitte des Stadtteils wird und gleichzeitig die Erinnerung an die Fußballarena bewahrt. Überragt wird die Anlage von einem schrägen Turm mit einer Panoramabar, die auch als zeichenhafte Unterstützung dieser Erinnerung zu werten sind. (IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
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09   Sportzentrum Mitte

Ulrike-Gschwandter-Straße 6
5020 Salzburg

Architektur: Andy Senn (2008)

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Sportzentrum Nonntal"
Buslinie 20
Haltestelle "Justizgebäude"
Buslinien 3, 5, 7, 8, 10, 20, 25, 28

Gegenüber befindet sich das ARGE-Kulturgelände mit Beisl und Gastgarten. Mo-Fr 9.00-01.00 Uhr Samstag ab 15.00 Uhr

Das Sportzentrum Mitte ist ein Herzstück in der Neugestaltung des Nonntals im Übergang von der Altstadt zum Landschaftsraum Freisaal. Möglich wurde diese großzügige Lösung, zu der die neue kultur- und geisteswissenschaftliche Fakultät und die ARGE Nonntal zählen, durch ein Grundstücks-Revirement. Die Planung des Sportzentrums mit der Turnhalle für die Sport-Union sowie Fußballplatz samt Tribünen des SAK erfolgte nach EU-weitem Wettbewerb durch den Schweizer Andreas Senn. Die Fassaden des hermetischen Blocks der Halle, bestehen aus hellen Betontafeln. Die Belichtung erfolgt über hohe Band- bzw. Dachflächenfenster. „Für 1.500 Schüler/Studenten und über 3.500 SportlerInnen aus 20 Vereinen in allen Altersgruppen entstand so ein echtes Dorado in Bestlage.“ Otto Kapfinger (IAS)
© A. Eberhard 
 
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10   Logistikzentrum Alpenmilch Salzburg

Milchstraße 1
5020 Salzburg

Architektur: gharakhanzadeh sandbichler architekten, SHIBUKAWA EDER ARCHITECTS (2005-2008)
BauherrIn: Alpenmilch Salzburg GesmbH

Zugänglichkeit: Halböffentlich, Milchladen von 6.30-15 Uhr

Erreichbarkeit: Haltestelle "Erzherzog Eugen Straße"
Buslinie 6

Fahren Sie mit der Lokalbahn vorbei!

Der Neubau des Hochregallagers für den wachsenden Molkereibetrieb ist ein städtebauliches und logistisches Bravourstück. Errichtet wurde das Objekt auf einer Freifläche, die durch den neuen Trassenverlauf der Schillerstraße entstand. Durch die konvexe, teiltransparente Fassade aus Aluminium – gestaltet vom Künstler Peter Sandbichler – gelingt es spielerisch die enorme Dimension des Gebäudes zu verbergen. Kernpunkt des Konzeptes war es, Signale der Aufgeschlossenheit und Transparenz nach außen zu senden und dennoch die lärm- und geruchsintensiven Produktionsabläufe von der Umgebung abzuschirmen. (IAS)
© Rupert Steiner 
 
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11   Haus der Natur

Museumsplatz 5
5020 Salzburg

Architektur: Fritz Lorenz (2008)
BauherrIn: Stadt Salzburg Immobilien GmbH

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle Mönchsbergaufzug
Buslinien 1, 4, 8, 22 und 28
Haltestelle Hanuschplatz
Buslinien 20, 21, 24 und 27
Haltestelle Mülln-Altstadt dann 10min Fußweg
S-Bahn Linie S3

Besuch im Café und Museum, Blick vom verglasten Stiegenhaus auf die Salzach und den Vorplatz des Museums

Das Haus der Natur, untergebracht im1699-1726 errichteten Ursulinenkloster Fischers von Erlach, erhielt 2009 zusätzliche Ausstellungsflächen im ehemaligen Museum C. A. aus dem Jahr 1963. Dazu wurden die beiden überaus unterschiedlichen Häuser über eine interne Verbindung und ein neues vollständig verglastes Stiegenhaus mit integriertem Aufzug miteinander verknüpft. Auffälligster Blickfang der Neugestaltung ist ein in geradezu barocken Formen gehaltenes Foyer aus einer frei geformten Betonskulptur mit begehbarer Dachterrasse. Fritz Lorenz hat entgegen der Empfehlung von Vorstudien den Platz vor der Fassade des Klosters nicht frei gelassen. Der objektive Verlust von Raum, wird durch die funktionelle Bereicherung des Stadtraums aber mehr als kompensiert. (IAS)
© Ramunas Cepauskas 
 
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12   Wohnbebauung Kapellenweg

Kapellenweg 23, 25, 27, 29
5020 Salzburg

Architektur: Will Lankmayer, Johann Michael Wieser (2008)

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle „Siebenbürgerstraße“
Buslinie 4

Der Entwurf für diese 24 Wohneinheiten umfassende Wohnanlage ging aus einem 2006 durchgeführten Wettbewerb hervor. Das Siegerprojekt von Wilhelm Lankmayer, Michael Wieser und Walter Cernek verschafft der heterogenen Bebauung entlang des Kapellenweges ein straffes Rückgrat. Der in fünf Einzelbaukörper aufgelöste dreigeschoßige Wohnbau wird vom Kapellenweg aus erschlossen, wobei das Erdgeschoß durch einen Niveausprung von rd. 50 cm gegenüber der Straßenebene herausgehoben ist. Rampen, Podeste und weit auskragende Vordächer gliedern die Fassade und schaffen einen räumlichen Filter zur Straße. Noch stärker – und dennoch durch verputzte Rahmen zu einheitlichen Flächen verbunden – ist die plastische Durchwirkung der Baukörper an der nach Süden orientierten Gartenfassade mit ihren höchst attraktiven Freibereiche in Form von Vorgärten, Terrassen, Balkons und Loggien. (IAS)
© Stefan Zenzmaier 
 
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13   Seniorenwohnheim Hellbrunn

Hellbrunner Straße 30
5020 Salzburg

Architektur: lechner - lechner - schallhammer (2007)

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Faistauergasse"
Buslinien 3, 8, 28

Das Projekt ging 2004 aus einem österreichweiten, kombinierten Architekten- und Bauträgerwettbewerb als Sieger hervor. Der Neubau hebt sich äußerlich vom bestehenden Altenheim, einer ehemaligen Kaserne aus der K.u.K.-Zeit deutlich ab und signalisiert auch darin einen essentiellen Wandel in der Auffassung der Betreuung von älteren und dementen Menschen. Das Innenleben des Hauses erinnert an ein Hotel mit vielfältigen Ausblicken in den Landschaftsraum von Schloss Freisaal. Offene Pflegestützpunkte, helle Wohnzimmer und stimmungsvolle Loungen mit abendlichem Kaminfeuer schaffen ein heiteres Ambiente, das Bewohner, Mitarbeiter und Besucher von der oft schwierigen Pflegesituation ablenken soll. Städtebaulich lag die Herausforderung darin, sich einerseits zwischen der ehemaligen Kaserne und der Naturwissenschaftlichen Fakultät einzufügen und sich andererseits zwischen den beiden mächtigen Bau zu behaupten. Das Haus entstand in zwei Etappen. Der westliche mit zentralem Atrium und grünen Fassaden wurde 2007, der jüngere, in Teilbereichen 4-geschoßige Trakt mit braunen Fassadenelementen 2015 fertiggestellt.(IAS)
© lechner-lechner-schallhammer 
 
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14   Gusswerk – Büroturm

Söllheimerstraße 16
5020 Salzburg

Architektur: LP architektur (2006-2007)
BauherrIn: Gusswerk Eventfabrik

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Werner-von-Siemens-Platz"
Buslinie 21

Das Areal der Glockengießerei Oberascher wurde, in stadträumlicher Nähe zu den beiden Modegroßhandelszentren, mit verwandten Betrieben umgenutzt und neu belebt. Der neu errichtete Büroturm ist in der bestehenden, maximal 8m hohen Bestandsbebauung eine wichtige landmark, die den Zugang vom neuen Parkplatz im Süden markiert. Die einzelnen Geschoße waren für die Nutzer frei gestaltbar.
© Angelo Kaunat 
 
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15   Volksbank Salzburg

St.-Julien-Straße 12
5020 Salzburg

Architektur: BKK-3 Architektur (2004-2007)
BauherrIn: Domus IC LeasinggesmbH

Zugänglichkeit: zu Banköffnungszeiten

Erreichbarkeit: Haltestelle "Kiesel", Buslinien 1, 2, 3, 5, 6

Der großvolumige Neubau ist die Ergänzung eines Ensembles, das der Salzburger Zentrale der Bank eine adäquate, selbsterklärende Adresse gibt. Der Wunsch der Bauherren, ein zeitgemäßes, zukunftweisendes Headquarter zu erhalten, wurde von den Architekten erfüllt, der Mehrwert ist bereits im ersten Jahr in Zahlen ausdrückbar. Mit dem in Planung befindlichen Zwischentrakt wird nun noch in gleicher Qualität und unverwechselbarer Handschrift an den Bestandsbau von 1986, Architekt Luigi Blau, und an den noch älteren aus den 1960er Jahren an der Ecke zur Elisabethstraße von Architekt Josef Hawranek angeschlossen.
© Andrew Phelps 
 
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16   HAK/HASCH I und HAK/HASCH II Salzburg - Generalsanierung und Erweiterung

Johann-Brunauer-Straße 2-4
5020 Salzburg

Architektur: one room huber/meinhart (2003-2007)
BauherrIn: BIG

Der Erweiterungsbau der beiden Schulen schwingt sich mit großer Fernwirkung von Bestand zu Bestand. Er bietet den Schulen städtebaulich architektonische Präsenz an der Salzach. Der neue Trakt wirkt nicht nur durch seinen Innenraum, sondern auch durch die offenen, gedeckten Außenbereiche unter dem Baukörper und durch den entstandenen Innenhof zwischen Neubau und Altbau.
© Konrad Lagger 
 
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17   Wohnanlage Lanserhofwiese

Moosstraße 46 a-e
5020 Salzburg

Architektur: Wimmer Zaic Architekten (2000-2007)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mörkweg"
Buslinie 21, 22

Die Wohnanlage ist ein geglücktes Beispiel für eine Nachverdichtung. Große, vormals als Parkplätze genutzte Flächen der Wohnanlage aus den 1970er Jahren wurden bebaut und die Stellplätze in eine neue Großgarage verlegt. Entlang der Moosstraße bilden nunmehr vier leicht versetzte Baukörper einen klaren Abschluss. Ein mit schubladenartig herausgezogenen Balkonen versehener Wohnturm bildet eine signifikante Mitte. Die neuen, größeren Wohneinheiten ergänzen den Kleinwohnungsbestand und fördern so die Durchmischung des Quartiers. Mit diesem klugen städtebaulichen Konzept konnten 83 neue Wohnungen zu äußerst günstigen Bedingungen (Entfall der Grundstückskosten) geschaffen werden. (IAS)
© Andrew Phelps 
 
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18   Gusswerk - Halle 4

Söllheimerstraße 16
5020 Salzburg

Architektur: hobby a. (2007)
BauherrIn: EWS, M2 und M3 Privatstiftung

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle Salzburg-Kasern
Salzburger Lokalbahn

Die „Gusswerk Eventfabrik“ nutzt das unverwechselbare Flair der ehemaligen Glockengießerei Oberascher. Die Industriearchitektur bildete die Klammer für die individuellen Neu- und Umbauten mehrerer Architektenteams, welche mit der Bausubstanz kommunizieren und neue Identitäten transportieren. Frei in die Stahlbetontragstruktur der alten „Gradierungshalle“ integrierte hobby a. die Ausstellungs- und Bürobox. Abgewrackt bis auf die Stahlbetonstruktur dient diese dem neuen Baukörper als primäres Tragsystem, in das die vom Boden abgehobene Box aus Holztafelelementen mit stirnseitigen Verglasungen eingehängt wurde. Eine halböffentliche, z.T. überdeckte Platzsituation vor dem Haupteingang wurde durch das Abrücken des unteren Baukörpers nach Südosten erzielt. (IAS)
© Angelo Kaunat 
 
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19   Bürohaus Rainbergstraße

Rainbergstraße 3c
5020 Salzburg

Architektur: Kaschl - Mühlfellner Architekten
BauherrIn: Planquadr.at Baumanagement GmbH

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle Reichenhaller Straße
Buslinien 1,8 und 22

Unter der beeindruckenden, rund 50 m senkrecht aufragenden Felswand des Rainbergs liegt als Kontrast der fragile Glasbau-Würfel. Das Volumen ist hart an den Fels gesetzt und hat an der verschatteten Südseite, ein verglastes Stiegenhaus und einen Lift, die die Felswand zum Erlebnis machen sowie eine massive Außenwand, die selektive Blicke zum Rainberg freigibt. Der viergeschossige Bau enthält im etwas höheren Erdgeschoss eine Kunstgalerie, in den übrigen Geschossen Büros. In die bündige Stahl-Glasfassade, mit regalartig gestalteten Brüstungszonen aus Eichenholz, sind die Metallelemente der Fensterflügel rhythmisch eingebunden. Diese äußere Gliederung bildet die innere Struktur ab, in der im Abstand von 1,25 m Bürotrennwände eingefügt werden können. (IAS)
© Stefan Zenzmaier 
 
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20   Wohnbau Ofnerstraße

Franz-Ofner-Straße 1
5020 Salzburg

Architektur: architekten mayer seidl (2005-2007)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: Nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Jakob-Haringer-Straße"
Buslinie 6

Mit dem Rücken zur Lokalbahn gewandt, besitzt der stattliche Fünfgeschoßer nach Westen breite Wohnbalkone. Der straff organisierte Bau wird über drei Stiegenhäuser erschlossen, an die pro Geschoß fünf Wohnungen anliegen. Im Fassadenbild sind diese Treppenbereiche als durchgängige verglaste Zonen ablesbar. Aufgrund des nachhaltigen Gebäudekonzepts (Niedrigenergiestandard, kontrollierte Wohnraumlüftung, Regenwassernutzung, große Kollektorflächen) erhielt das Objekt 2007 den Landesenergiepreis. (IAS)
© Gebhart Sengmüller 
 
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21   Wohnanlage Ernest-Thun-Straße

Ernest-Thun-Straße 11a
5020 Salzburg

Architektur: kofler architects (2001-2007)
BauherrIn: Heimat Österreich

Das in der Schutzzone gelegene punktförmige Wohnhaus wurde tief am Grundstück und damit möglichst nahe am Bahndamm errichtet, um den beeindruckenden Baumbestand zu erhalten. Der über dem Terrain durch eine eingezogene Sockelzone optisch schwebende Baukörper enthält im Erdgeschoss drei Büros und in den darüber liegenden Geschossen noch insgesamt 22 gleichwertig nach Süden orientierte Wohnungen. Besonders privilegiert sind nur die beiden Wohnungen im Penthouse mit den Terrassen und einem phantastischem Blick auf die Salzburger Altstadt. Integraler Bestandteil der straßenseitigen Ansicht ist die räumliche Schichtung von Garten samt den Bäumen, die sich als organisches Netzwerk über die klar und hart gezeichnete Geometrie des Hauses legen. Die bahnseitige, nach Norden orientierte Fassade ist trotz der Tatsache, dass sie faktisch nur vom fahrenden Zug aus einsichtig ist, gestalterisch ein wenig zu bescheiden ausgefallen. (IAS)
© Angelo Kaunat 
 
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22   Ungebautes Salzburg: Neugestaltung des Residenzplatzes

Residenzplatz 1
5020 Salzburg

Architektur: knittels BÜRO, Max Rieder

Erreichbarkeit: Fußgängerzone Altstadt Salzburg

Der 2007 durchgeführte Wettbewerb war nicht der erste Vorstoß, dem Residenzplatz eine neue Oberfläche zu verleihen. Wie schon die Anläufe zuvor scheiterte auch dieses Unterfangen. Der Platz, auf dem sich einst der Friedhof der Stadt befand, der die triumphalen Einzüge der Erzbischöfe sah, aber auch die einzige Bücherverbrennung Österreichs im Nationalsozialismus, braucht vor dem nächsten Gestaltungsversuch eine Klärung, welche Rolle er in der Stadt spielen soll. Rieders Entwurf sah unter anderem eine bewegliche Skulptur vor, die unauffällig im Platzniveau versenkt ist und nur bei Gedenkveranstaltungen hochgefahren wird. Ihr von Scheinwerfern ausgehendes Licht steht in luzidem Kontrast zum volksverhetzenden Feuer der Bücherverbrennung des Jahres 1938 und ist ein eindringliches Bild für die Ohnmacht des Intellekts gegenüber der Brutalität der Macht. (IAS)
© maxRIEDER/knittels BÜRO 
 
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23   Autohaus Pappas

Innsbrucker Bundesstrasse 111
5020 Salzburg

Architektur: kadawittfeldarchitektur (2006)
BauherrIn: RKS Autozubehör Handels GmbH

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltstelle "Salzburg Airport"
Buslinie 2

Vor dem Flughafen von Salzburg an der Gemeindegrenze zum architekturabstinenten Wals ist dieses „Konstrukt“ gelandet, eine autarke Autostadt, von der Reparatur über den Showroom bis zur Verwaltung alles unter einem Dach, auf den unteren Ebenen auch befahrbar. Der Bürotrakt hebt sich darüber hinaus und bietet den MitarbeiterInnen ein traumhaftes Panorama. Durch die Lage des Gebäudes an der Schnittstelle zur Gemeinde Wals-Himmelreich wird seine hohe architektonische Qualität zusätzlich betont.
© Menie Weissbacher 
 
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24   Wohnanlage Samer Mösl

Lerchenstraße 7-25
5023 Salzburg

Architektur: sps-architekten (2003-2006)
BauherrIn: Heimat Österreich

Zugänglichkeit: Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Siedlerstraße"
Buslinie 10

Drei scheinbar simple Zeilen, die bei genauerer Betrachtung nicht nur wegen ihres konsequenten Energiekonzeptes verblüffen: durch Konstruktion und Material, durch das Angebot von Vorder- und Hintereingang, mit durchgesteckten Wohnungen, geschützten Balkonen und kleinen Gärten im Erdgeschoß. Abstand und Höhe der Gebäude spielen zusammen, die erforderliche Intimität für die Erdgeschoße wird mit der noch wachsenden Bepflanzung in den nächsten Jahren entstehen.
© sps-architekten 
 
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25   Universität Mozarteum Salzburg

Mirabellplatz 1
5020 Salzburg

Architektur: Robert Rechenauer (2002-2006)

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mirabellplatz"
Buslinien 1,2,3,4,5,6,21,22

Ein Umbau, der wie ein Neubau wirkt? Gelungen ist dies Robert Rechenauer vor allem aufgrund der neuen Situierung und Ausprägung der Eingangssituation. Die ehemals geschlossene Flanke zum Mirabellplatz wird zu einem Vorplatz nach Norden geöffnet und lässt in einer der Straße parallelen Ebene die Stadt ins Gebäude fließen. Dort wird sie aufgefangen im über alle Geschoße offenen, lichtdurchfluteten Foyer. Das Ensemble ergänzt der extra positionierte Neubau des Konzertsaals als Solitär, ein selbst-bewusstes Fenster zum barocken Mirabellgarten.
© Andrew Phelps 
 
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26   Wohn- und Geschäftshaus @fallnhauser

Ignaz-Harrer-Straße 36-38
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (1999-2006)
BauherrIn: Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft

Zugänglichkeit: von außen

Erreichbarkeit: Haltestelle "Roseggerstraße"
Buslinie 2

Besichtigen Sie das Haus auch von der Rückseite (Hans-Sachs-Gasse)!

Das Wohn- und Geschäftshaus fügt sich in die spätgründerzeitliche Blockrandbebauung an der Ignaz-Harrer-Straße ein. Die Anlage besteht aus drei Objekten, wobei nur zwei, der leicht nach innen geknickte Trakt an der Ignaz-Harrer-Straße und der Hoftrakt, direkt zusammenhängen. Der dritte Bauteil an der Alois-Stockinger-Straße ist durch ein bestehendes Gebäude im Block getrennt. Mit einer zweischaligen, gläsernen Fassade erweckt das Objekt an der verkehrsbelasteten Hauptstraße die Anmutung eines städtischen Geschäftshauses. Das nordsüdorientierte „Hofhaus” enthält klassische Split-Level-Wohnungen. Der Bauteil an der Stockinger-Straße mit seinen bildet geschwungen Balkonen eine weiche Übergangszone zu den Wohnblocks im Norden.(IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
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27   Hofstallgasse - Neugestaltung

Hofstallgasse
5020 Salzburg

Architektur: one room huber/meinhart (2005-2006)
BauherrIn: Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Herbert-von-Karajan-Platz"
Buslinien 1,4,22

Hofstallgasse, Max Reinhardt Platz und Furtwänglergarten, drei Stadträume im Salzburger Festspielbezirk, die seit langem ohne Raumdefinition ineinander flossen. In einem Wettbewerb gewann oneroom deren Planung inklusive neuen Aufgangs in die Aula der Universität. Während die Gestaltung des Parks einen neuerlichen Wettbewerb unter FreiraumplanerInnen (siehe unter Furtwänglergarten) durchlaufen musste, wird der restliche Straßenraum des Max Reinhardt Platzes in nächster Zeit entsprechend dem Wettbewerbsprojekt wie die Hofstallgasse mit ockerfärbigem Asphalt und Lichtbändern gestaltet.
© Andrew Phelps 
 
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28   Hochwasserschutzanlage mit Gestaltungselementen

Elisabethkai
5020 Salzburg

Architektur: Harry Dobrzanski, Hannes Krauss (2004-2006)
BauherrIn: Stadt Salzburg, BMNT, Land Salzburg

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen laden bereits zum Verweilen auf den Holzplattformen ein!

Die Stadtgemeinde entwickelte für den Elisabethkai ein alternatives Konzept, das den geforderten Hochwasserschutz mit einer durchdachten Gestaltung des öffentlichen Raums verbindet. Die bis zu 80 cm hohen Schutzwände sind immer wieder unterbrochen, werden zwischen dem alten Baumbestand am Kai vor- und zurückspringend geführt, sodass eine harte Uferkante vermieden wurde. Die charakteristische, landschaftliche Anmutung des Flussraums, der sich als grünes Band durch die Stadt zieht, konnte so erhalten werden. (IAS)
© Harry Dobrzanski 
 
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29   Gusswerk - Loftbüros

Söllheimer Straße 16 / Betriebsgelände der Glockengießerei
5020 Salzburg

Architektur: LP architektur (2005-2006)

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle Salzburg-Kasern
Salzburger Lokalbahn

Blick von den Dachterrassen auf das Areal, Blick von den Besprechungsboxen ins Grüne

Die Loft-Büros, geplant von Tom Lechner (lp architektur), sind Teil der „Gusswerk Eventfabrik“, die den unverwechselbaren Charakter der stillgelegten Glockengießerei Oberascher nutzt und gleichzeitig als Sinnbild des Übergangs vom Industriezeitalter zur postindustriellen Gesellschaft gedeutet werden kann. lp architektur rhythmisierte den 115 Meter langen Baukörper durch eingeschnittene Dachterrassen sowie Außentreppen und sicherte den rohen Industriecharakter mit Cortenstahl, Sichtbetonwänden, Ortbetontreppen und unverputzten Betonsteinwänden. Das Gebäude partizipiert am angrenzenden Waldstreifen und definiert einen Straßenraum, an dessen Südende am Rande eines Platzes Lechner auch den Büroturm setzte. (IAS)
© Angelo Kaunat 
 
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30   Bousiness Boulevard

Sterneckstraße 31-37
5020 Salzburg

Architektur: Müller Reimann Architekten (2006)
BauherrIn: Strabag AG, Raiffeisen Evolution Project

Zugänglichkeit: Während der Geschäfts- und Bürozeiten

Erreichbarkeit: Haltestelle „Vogelweiderstraße“, Buslinie 2

Mehr als 20 Jahre nach der Erstellung der städtebaulichen Studie Salzburg-Schallmoos (Ernst Hoffmann, Wien) zeigt sich, dass die damals formulierten Ziele noch nicht erreicht wurden.. Vom angestrebten Boulevard „Sterneckstraße“, ist noch nicht viel zu spüren. Dabei ist der von den Berliner Architekten geplante Komplex mit Gewerbe- und Dienstleistungsflächen ein Hoffnungsschimmer für die Entwicklung des Stadtteils. Die aus zwei Bauteilen bestehende Anlage gruppiert sich um ein mit der Sterneckstraße kommunizierendes Entree. Um diesen Binnenraum ordnet sich eine Assemblage aus niedrigen und aufgestellten Prismen, die mit ihren klar strukturierten Raster- und Lochfassaden dem heterogenen Umfeld einen soliden Halt vermitteln. (IA)
© Ulrich Schwarz 
 
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31   SalzburgMuseum in der Neuen Residenz

Mozartplatz 1
5020 Salzburg

Architektur: Kaschl - Mühlfellner Architekten (2002-2005)
BauherrIn: Salzburger Museum Carolino Augusteum

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mozartsteg"
Buslinien 3,5,6,7,8,20,25,28

Aus einem europaweiten, zweistufigen Wettbewerb gingen die Salzburger Architekten Kaschl und Mühlfellner als Sieger hervor. Ein wichtiges Element ihrer Planung, die Überdachung des Innenhofs, wurde jedoch nicht verwirklicht. Sie ordneten und entrümpelten die wertvollen Räume, die teilweise durch ihren stark farbigen Deckenstuck eine raumprägende Eigenwirkung haben. Mit elegant, und im Detail perfekt gestalteten Elementen wie Eingangsbereich, Stiegenaufgängen, eingeschobenen Nebenräumen bis zu einem white cube im Untergeschoß bieten sie die idealen Bedingungen für die zeitgemäße Präsentation der Landessammlungen.
© kaschl mühlfellner architekten 
 
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32   Einkaufszentrum Europark - Erweiterung

Europastraße 1
5020 Salzburg

Architektur: Massimiliano Fuksas (2005)
BauherrIn: SPAR

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltstelle "Europark"
Buslinien 1,20,28,34

Der Europark I war nach einigen Jahren bereits zu klein geworden. Massimiliano Fuksas gelang das Kunststück, dem markanten Ursprungsbau einen ebenso markanten Neubau anzusetzen, der einerseits innen wie außen mit dem Bestand verschmilzt und andererseits gänzlich anderes Raumerleben bietet: gerundete Plazas und großzügige von oben belichtete Aufweitungen. Die KundInnen danken es mit ungebrochen hohen Umsätzen.
© Angelo Kaunat 
 
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33   Gartenstadt Aigen X (IV)

Valkenauer Straße 19-41
5020 Salzburg

Architektur: Thomas Forsthuber, Christoph Scheithauer, Wimmer Zaic Architekten (2005)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Valkenauerstraße"
Buslinie 7

Die für Salzburg innovative Konzeption dieses Wohnbaus wurde von der Jury stark hervorgehoben. Er besteht aus zwei unterschiedlichen Bereichen, den straßenseitigen Zeilen von Wimmer Zaic Architekten, die einerseits der eigentlichen Gartenstadt die – akustische – Mauer machen, andererseits nach innen mit ihren leicht über das Terrain erhobenen, erdgeschoßigen Gärten und deren Zugängen ein Ambiente zwischen Offenheit und Privatheit vermitteln. Die städtebauliche Idee des Wohnhügels, aus dem die vier Gebäudekomplexe des gartenseitigen Bauteils herauswachsen, wurde bei der Realisierung zwar beibehalten, die Erwartung an die freiräumliche Großzügigkeit einer Gartenstadt ist jedoch bei den erdgeschoßigen Wohnungen nicht spürbar.
© Karin Cheng 
 
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34   ARGEkultur Gelände Nonntal

Josef-Preis-Allee 16
5020 Salzburg

Architektur: ARCH MORE ZT GmbH (1998-2005)
BauherrIn: ARGEkultur Gelände Nonntal

Zugänglichkeit: während der Öffnungszeiten

Erreichbarkeit: Haltestelle "Justizgebäude"
Buslinien 3,5,6,7,8,25,28

Aus einem StudentInnenwettbewerb am alten Standort der ARGE Nonntal als Sieger hervorgegangen, wurde Gerhard Kopeinig mit der Neuplanung des Multifunktionshauses auf dem durch den städtebaulichen Wettbewerb für das gesamte Areal des Uniparks Nonntal zugeteilten, dreieckigen Grundstück beauftragt. Es liegt mit seiner Breitseite an der das Gebiet erschließenden, erst 2008 errichteten Ulrike Gschwandtnerstraße. Der große Veranstaltungssaal ist über einen Vorplatz und ein großes transluzentes Rolltor begehbar. Über das Beisl gelangt man zum zentralen Stiegenhaus im rückwärtigen Gebäudebereich und die weiteren Veranstaltungssäle im Untergeschoß sowie die Bürobereiche in den Obergeschoßen.
© Andrew Phelps 
 
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35   Aulatreppe Universität Salzburg

Max Reinhardt Platz
5020 Salzburg

Architektur: one room huber/meinhart (2004-2005)
BauherrIn: BIG

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Herbert-von-Karajan-Platz"
Buslinien 1, 4, 22

Der realisierte Torso der Aulatreppe, Teil des Ergebnisses eines Wettbewerbs – der in Verlängerung des Eingangs geplante Pavillon konnte nicht verwirklicht werden - ist architektonisch und funktionell erstaunlich selbständig und in gutem Kontakt mit dem anschließenden, von Auböck/Karasz geplanten, Furtwänglergarten.
© Karin Cheng 
 
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36   Museum der Moderne

Mönchsberg
5020 Salzburg

Architektur: Friedrich Poerschke Zwink Architekten Stadtplaner (1999-2004)
BauherrIn: Verein Museum der Moderne am Mönchsberg

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mönchsbergaufzug"
Buslinien 1,4,7,8,20,21,22,24,27,28,

Aus einem europaweiten Wettbewerb mit 135 TeilnehmerInnen als Siegerprojekt hervorgegangen, leidet dieses Haus am fehlenden Mut der Auftraggeber, die anstatt eines Neubaus einen Umbau des Bestands bestellt hatten. Die Geschoßhöhen waren dadurch ebenso eingeschränkt wie die flächenmäßige Ausdehnung. In den oberen Geschoßen ist die innenräumliche Qualität, die Wegführung und die auch mit präzisen Details erreichte Atmosphäre auffallend, welche aber bei der symmetrisch ausgebildeten Schaufassade ins Tal der Altstadt nicht nach außen vermittelt wird.
© Karin Cheng 
 
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37   Wohnanlage Welser Straße

Julius-Welser-Strasse / Leonhard-Steinwender-Weg
5020 Salzburg

Architektur: one room huber/meinhart (2000-2004)
BauherrIn: Myslik Wohnbaugesellschaft M.B.H., Heimat Österreich

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Girlingstraße"
Buslinie 1
Haltestelle "Julius-Welser-Straße"
Buslinie 20

Wie ein kleinräumiges, sehr qualitätsvolles Anhängsel der später errichteten, nördlich angrenzenden Siedlung auf dem ehemaligen Höllereisenareal wirkt diese Wohnbebauung. Aufgereiht an einem inneren Erschließungsweg, in den sich kammartig die gläsernen Eingangsbereiche der einzelnen Häuser ins Blickfeld schieben, befinden sich Zeilenbauten und zwei Punkthäuser. Leider wurden bei der Ausführung von den beiden Bauträgern architektonisch wichtige Details verändert.
© one room 
 
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38   ICT & S Center Universität Salzburg

Sigmund-Haffner-Gasse 18
5020 Salzburg

Architektur: Ursula Spannberger (2004)
BauherrIn: Paris-Lodron-Universität Salzburg

Zugänglichkeit: nur von außen

Erreichbarkeit: Haltestelle "Herbert-von-Karajan-Platz"
Buslinien 1, 4, 22

Bereits Anfang des 20. Jh. wurde das Erdgeschoß dieses Altstadthauses für die Pustet-Druckerei entscheidend umgebaut. Bei der neuerlichen Umnutzung konnte so manches bauhistorisch wichtige Element wieder zum Vorschein gebracht und durch Zeitgemäßes ergänzt werden. Die Lage an zwei Straßen kommt der einerseits öffentlichen, andererseits inneruniversitären Nutzung entgegen. Von beiden Seiten gern genutztes Bindeglied ist die Lounge im ehemals offenen Gewölbe und der möblierte Innenhof.
© Andrew Phelps 
 
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39   City 11

Sterneckstraße / Ecke Bayerhamerstraße
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2001-2004)
BauherrIn: Post & Telekom Immobilienges.m.b.H., Salzburg Wohnbau GmbH

Zugänglichkeit: Außenraum öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Bayerhamerstraße"
Buslinie 2

Die Anlage bewältigt die hohe Bebauungsdichte mit Mitteln, die sich jenseits der Doktrin des klassischen Städtebaus bewegen: weit auskragende Bauteile und eine hoch aufragende, anthropomorph geformte Mitte bilden ein fragiles Ensemble kommunizierender Körper. Identitätsstiftende Mitte des elastischen Gefüges ist ein in sich gegliederter 14 Geschoße hoher Wohnturm, der für den im Wandel befindlichen Stadtteil als urbanes Merkzeichen fungiert. Die punktuell beträchtliche Höhenentwicklung zielt nicht auf die Mechanismen symbolischer Macht, wie das Hochhäuser im Allgemeinen tun, sondern ermöglicht die Erhaltung von Freiräumen für gemeinschaftliche Nutzungen. Mit der präzisen Beschränkung auf wenige Materialien und Weiß als Farbe der Moderne wird ein homogenes Erscheinungsbild erzielt. (IAS)
© Konrad Lagger 
 
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40   Magazin

Augustinergasse 13
5020 Salzburg

Architektur: Planquadr.at Baumanagement GmbH
BauherrIn: magazin

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Volksschule Mülln"
Buslinie 21

Ein Um- und Zubau am nordwestlichen Hang des Mönchsbergs, Teil der Altstadt-Schutzzone, vereint dieses Ensemble klare zeitgenössische Elemente mit liebevoller Renovierung der Bestandsbauten. Die einzelnen Bereiche Geschäft, Bar, Küche, Seminarräume, Innenhof sowie Weinkeller und Gastraum im Berginneren sind abwechslungsreich gestaltet und teilweise spektakulär inszeniert.
© Thomas Wizany 
 
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41   Europa- und Bundesgymnasium, Revitalisierung

Josef-Preis-Allee 3/5/7
5020 Salzburg

Architektur: Hansjürg Zeitler (2004)
BauherrIn: BIG

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle Justizgebäude
Buslinien 5 und 25
Haltestelle Künstlerhaus
Buslinien 3, 6 und 8

Das auf Anregung des Gestaltungsbeirats aus einem Gutachterverfahren mit internationaler Beteiligung siegreiche Projekt, hat drei Schulen (BGN, WRG und BORG) entflochten und substanziell weiter entwickelt. 40 Jahre zuvor hatten Wilhelm Hubatsch und Hans Riedl die Klassentrakte an die ruhige Allee gerückt und den Pausenhof an die damals noch kaum befahrene Hellbrunner Straße gelegt. Dort platzierte Zeitler nun die Turnhallen als begleitender Schallschutzmauer, welche unterirdisch von allen Schulen zugänglich sind und deren begehbare Dächer Teil des attraktiven Pausenhofs wurden. Vergrößerte Foyers, im Bestand ergänzte Klassentrakte, großzügig breite, helle Aufenthaltsbereiche und das ausgebaute Dachgeschoss sind auf besonnene Art und Weise im Bestand harmonisch eingefügt. Alle Schulen nutzen die Bibliothek und die Gemeinschaftsräume im mehrgeschossigen Annexbau. (IAS)
© Peter Franck 
 
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42   Ungebautes Salzburg: Wintereinhausung Residenzbrunnen

Residenzplatz 1
5020 Salzburg

Architektur: Dietmar Feichtinger Architectes

Erreichbarkeit: Fußgängerzone Altstadt Salzburg

Der Bildhauer Walter Pichler schlug in den 1970er-Jahren vor, die Brunnen der Altstadt im Winter mit transparenten Konstruktionen aus Plexiglas zu schützen. Umgesetzt wurde Pichlers Ansatz z. B. bei der Pferdeschwemme. Dietmar Feichtingers Wettbewerbsentwurf für den Residenzbrunnen transformiert die Form des zwölfeckigen Brunnenbeckens und die Dynamik der figura serpentinata der Brunnenskulptur in eine parabolisch geformte konkave Hüllfläche aus Acrylglas. Die Burghauptmannschaft als Bauherr machte technische Probleme bei der Umsetzung geltend und verabschiedete sich vom Projekt. Mittlerweile hat man den alten Holzverschlag erneuert. Der fortschrittliche Gedanke, historisches Objekt und moderne Technik zu einer neuen künstlerischen Einheit zu vereinen bleibt damit, was es ist: ein schönes Bild. (IAS)
© Dietmar Feichtinger Architectes 
 
    Abbildung

43   Ungebautes Salzburg: Mobile Überdachung Domplatz

Domplatz
5020 Salzburg

Architektur: Jabornegg & Pálffy

Erreichbarkeit: Fußgängerzone Altstadt Salzburg

Der „Jedermann“, der seit 1920 auf dem Domplatz aufgeführt wird, zählt zu den erfolgreichsten Produktionen der Theatergeschichte. Bei Schlechtwetter muss stets das Große Festspielhaus als Ersatzspielort freigehalten werden. Die Wiener Architekten Jabornegg & Pálffy entwickelten daher ein Konzept für eine mobile Überdachung des Domplatzes. Das Dachfaltwerk sollte die angrenzenden Gebäude des Platzensembles überragen und auf Schienen in die Parkposition an der Wand des Hofbogengebäudes geführt werden können. Bei Schlechtwetter, aber auch zur Beschattung kann die Konstruktion ausgefahren werden. Doch der „Jedermann“ am Domplatz lebt vom Spiel unter freiem Himmel, und wie das Festspielhaus kein adäquater Ersatz dafür ist, so ist es auch der überdachte Domplatz nicht. Die Verantwortlichen haben das rechtzeitig erkannt und das Projekt ad acta gelegt. (IAS)
© Jan Oechler 
 
    Abbildung

44   Haus der Stadtgeschichte

Glockengasse 8
5020 Salzburg

Architektur: kofler architects (2000-2003)
BauherrIn: Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: zu den Amtsstunden EG öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Hofwirt"
Buslinie 4

Das Archiv steht als dunkler monolithischer Körper vor der Steilwand des Kapuzinerbergs. Davor, durch von oben belichtete Gänge und Stiegen getrennt, der Büro- und Werkstättentrakt. In Umkehrung der statischen Verhältnisse steht das Haus auf einem gläsernen Sockel, der mit einem lichtdurchfluteten, einladenden Veranstaltungs- und Ausstellungssaal und dem Lesebereich die öffentlich zugängliche Zone beinhaltet.
© Karin Cheng 
 
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45   Quartier Bruderhof

Linzer Gasse 39
5020 Salzburg

Architektur: Thomas Forsthuber, Christoph Scheithauer (2000-2003)
BauherrIn: Fürst Developements GmbH

Zugänglichkeit: z.T. öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mirabellplatz"
Buslinie 1,2,3,4,5,6,21,22,25

Das ehemalige Areal von Feuerwehr und Rettung, die beide großzügigere Neubauten in verkehrsgünstigeren Lagen bezogen, wurde zu einem innerstädtischen Wohn- und Geschäftsquartier umgenutzt. Der Innenhof, als großer Gastgarten für zwei Lokale genutzt, verbindet nach wie vor zwei Straßen und strahlt eine einladende Mischung von offen und geschützt aus. Gestört wird diese nur durch einen volkstümlichen Brunnen, der nach kurzer Zeit den zeitgenössisch gestalteten, der aus einem virtuell bespielten Glaskubus bestand, ersetzte.
© Paul Ott 
 
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46   Hangar 7 - Salzburg Airport

Wilhelm Spazier-Strasse 7
5020 Salzburg

Architektur: Volkmar Burgstaller (1999-2003)
BauherrIn: Salzburg Airport

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Karolingerstraße"
Buslinie 2

Genau genommen sollte man von Hangar 7 und 8 sprechen, verbunden durch einen Platz, der nur zur Eröffnung für Publikum erlebbar war. Dessen weitläufiges Flair, die ihn auf zwei gegenüberliegenden Seiten begrenzenden angeschnittenen Glasflächen der beiden Hangars und das offene Flugfeld davor bieten ein Raumerlebnis, das man nicht mit „Salzburg“ verbinden würde. Der Hangar 7 als Veranstaltungs- und Ausstellungslocation mit allen dazu gehörigen Attributen geplant, wirkt in seiner Konstruktion zu massiv dimensioniert und durch die eingeschnittenen Glaszylinder in seiner reinen Form gestört. Dies wird besonders sichtbar im Vergleich zum „einfachen“ Hangar 8, in dem Montage- und Wartungsarbeiten am Flugzeugpark durchgeführt werden, der aber leider nicht öffentlich zugänglich ist.
© Helge Kirchberger 
 
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47   Kindergarten Sam Alterbach

Ernst-Mach-Straße 37
5020 Salzburg

Architektur: architekten mayer seidl (2001-2003)
BauherrIn: Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Lankesiedlung"
Buslinie 10, 23

Der aus Holz errichtete Bau besteht aus zwei Teilen, zwischen denen sich die über beide Geschoße offene Halle aufspannt. Großzügig verglast sind die Gruppenräume im geschwungenen Baukörper, der sich zur Sonne und zum Grünraum orientiert. Sie werden durch den orthogonalen Bauteil, der die Nebenräume beinhaltet, zur Wohnbebauung im Osten abgeschirmt. Das abwechslungsreiche und freundlich gestaltete Raumangebot für die Kinder wird auch durch unterschiedliche Raumhöhen und Niveausprünge erzeugt.
© Karin Cheng 
 
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48   S-Bahn-Station Gnigl

Schwabenwirtsbrücke
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2001-2003)
BauherrIn: ÖBB Planung und Engineering

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Schwabenwirtsbrücke"
Buslinie 4

Als Antwort auf die komplexe Aufgabenstellung entstand das Konzept eines prototypischen Leitbildes, das mit einem modularen Baukasten eigenständiger Elemente variiert und realisiert wird. Die in Bezug auf die jeweilige örtliche Situation in unterschiedlichen Kombinationen und Varianten verwendbaren Module sollen für alle im Stadtgebiet von Salzburg geplanten Haltestellen eingesetzt werden. Die Stationen bieten den unverwechselbaren architektonischen Ausdruck für das überfällige Angebot zeitgemäßer öffentlicher Personenbeförderung, das mit hoher Akzeptanz von den Nutzern angenommen wird.
© Gebhard Sengmüller 
 
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49   Haus Fischer/Stegen

Kühbergstraße 25a
5020 Salzburg

Architektur: Pichler & Traupmann (2001-2003)
BauherrIn: Helmut Fischer, Ina Stegen

Auf einem Traum- aber doch scheinbar unbebaubaren - Grundstück am steilen Fuß des Gaisbergs gelegen, besticht dieses luxuriöse Wohnhaus für 2 Personen durch sein komplexes räumliches Konzept, das sämtliche Vorteile der Lage nützt und scheinbare Nachteile gekonnt ins Gegenteil verkehrt.
© Andrew Phelps 
 
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50   Ungebautes Salzburg: Panoramalift Mönchsberg

Gstättengasse 13
5020 Salzburg

Architektur: DMAA

Erreichbarkeit: Haltestelle "Mönchsbergaufzug", Buslinien 1, 4, 7, 8, 20, 21, 22, 24, 27, 28

Beim geladenen Architektenwettbewerb konnten sich Elke Delugan-Meissl und Roman Delugan gegen namhafte Konkurrenz wie Zaha Hadid durchsetzen. Das Wiener Architektenduo heftete an nur zwei Stellen der monumentalen Mönchsbergwand ein dynamisches, skulptural geknicktes Designobjekt. Die Benutzer der gläsernen Liftkabine sollten in der modulierten Trasse einem inszenierten Altstadt-Schwenk, ähnlich einer Kamerafahrt, folgen. Die Salzburg AG hatte erklärt, dass das Land finanzielle Abgänge durch einen Panoramalift tragen müsse. 2006 begrub sie ihn „endgültig.“ Stadtbild-Polemiken ließen den historistischen Aufzug (1890) und das Außenliftprojekt von Álvaro Siza (1986) abstürzen, der Panoramalift von Delugan_Meissl fiel dem Rechenstift zum Opfer. (Norbert Mayr)
© Delugan_Meissl 
 
    Abbildung

51   Ungebautes Salzburg: Treppenhaus Universitätsaula und Neugestaltung Hofstallgasse – Max-Reinhardt-Platz – Furtwängler-Garten

Max-Reinhardt-Platz
5020 Salzburg

Architektur: one room huber/meinhart

Erreichbarkeit: Haltestelle "Herbert-von-Karajan-Platz", Buslinien 1, 4, 10, 22

Den 2003 ausgelobten internationalen Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des „Schönsten Foyers der Welt“ (Eigendefinition der Salzburger Festspiele) gewann keiner der eingeladenen Star-Architekten, sondern das junge Salzburger Architekturbüro one room (Georg Huber / Karl Meinhart). Schon einen Monat nach der Wettbewerbsentscheidung warnten Vertreter der Festspiele vor einem „Rummelplatz“, der hier vielleicht entstünde. Stein des Anstoßes war ein mit einer Sitztribüne versehener, eingeschossiger Baukörper, der das Areal gliedert, indem er eine Zäsur zwischen Furtwängler-Garten und Max-Reinhardt-Platz definiert. Verwirklicht wurden nach langer Debatte lediglich Teilbereiche wie das Treppenhaus zur Aula, während der in unzähligen Varianten überarbeitete kleine Pavillon den stürmischen Protesten zum Opfer fiel. (IAS)
© oneroom 
 
    Abbildung

52   Um- und Zubau Bezirksgericht

Hellbrunner Straße 1
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (1999-2002)
BauherrIn: BIG

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Justizgebäude"
Buslinien 3,5,6,7,8,20,25,28

Dem Bau von Wunibald Deiniger aus den 30iger Jahren wurde ein zeitgenössischer Flügel angedockt, der mit nur scheinbar konträren Mitteln auf den Bestand reagiert. Im selben Zug konnte das bestehende Bauwerk von den Fehlern eines mächtigen Walmdachs und weiterer Zutaten befreit werden. Die Ergänzung mit einem dichten Hofeinbau folgte erst Jahre später und brachte die dringend erforderliche Entlastung im gerichtlichen Alltag.
© Gebhard Sengmüller 
 
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53   Heizkraftwerk Mitte Neu

Elisabethkai 54
5020 Salzburg

Architektur: Bétrix & Consolascio, Eric Maier (1995-2002)
BauherrIn: Salzburger Stadtwerke AG

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "St. Julienstraße"
Buslinien 1,2,27

Ein logistischer und bautechnischer Kraftakt wurde in mehreren Phasen, in denen die Wärmeversorgung der Stadt Salzburg aufrecht erhalten werden musste, in einen scheinbaren Monolithen verpackt. Die massive Betonummantelung schützt die Stadt vor Lärm und möglichen Gefahren der Turbine und der dazugehörigen Nebenanlagen der Kraft-Wärmeerzeugung. Der von den Boulevardmedien künstlich hoch gehaltene Skandal eines angeblich nicht an diese Stelle passenden Bauwerks verblasste mit der intensiv dunklen Färbung des Betons. Auch in diesem Bau und seinem Umfeld legten die Architekten besonderes Augenmerk auf stimmige Materialien, Details und Farbgebung.
© Margherita Spiluttini 
 
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54   Pädagogische Akademie Salzburg - Umbau

Akademiestrasse 23 -2 5
5020 Salzburg

Architektur: fasch&fuchs.architekten (1998-2002)
BauherrIn: IMB-Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Akademiestraße"
Buslinien 3,8,28

Teil eines größeren Ensembles von Schulbauten, die an der Akademiestraße kammartig aufgereiht sind, war der Hallenbadtrakt der Pädak. Bei der Umgestaltung und Umnutzung zur Bibliothek wurden alle für die Entstehungszeit des Bauwerks wichtigen Charakteristika gewürdigt und erhalten. Und doch ist der Umbau zeitlich eindeutig zuzuordnen. Es ist jedes Mal wieder ein Erlebnis in dem durch neu geschaffene Bullaugen zusätzlich belichteten ehemaligen Schwimmbecken nach Büchern zu tauchen.
© Paul Ott 
 
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55   Modellwohnbau Stieglgründe

Klostermaierhofweg 8-30
5020 Salzburg

Architektur: archsolar, Werner Oberholzer (1998-2002)
BauherrIn: Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft, ÖSW Wohnbauvereinigung Gem. GmbH

Zugänglichkeit: halböffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Kuglhof"
Buslinie 27

Die Wohnanlage mit 128 Wohnungen basiert auf einem Masterplan, den One Architecture 1996 entwickelt haben, der so genannten Stieglgründe funktionell und städtebaulich gliedert. Allerdings kann nur die von Schwarzenbacher /Oberholzer geplante Wohnanlage, die 2003 mit dem Landesenergiepreis ausgezeichnet wurde, auch in der Umsetzung überzeugen. Die Wohnungen mit Komfortlüftung und Wärmerückgewinnung werden über eine zentrale Holzpellets-Heizung sowie 380 m2 Sonnenkollektoren thermisch versorgt. Zeilenförmige, viergeschossige Baukörper mit zurückgesetzten Attikageschoßen, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen, öffnen sich zum Landschaftsraum im Süden. Ein quer liegender kürzerer Bauteil schließt die Anlage im Norden ab. (IAS)
© Josefine Unterhauser 
 
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56   „Frauen schaffen Wohnqualität“

Berchtesgadener Straße 35a-e
5020 Salzburg

Architektur: Kaschl - Mühlfellner Architekten, Ursula Spannberger (2002)
BauherrIn: KIWA Wohnbau und Immobilien GmbH

Zugänglichkeit: von außen, im Bereich der Laubengänge öffentlich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Höglwörthweg"
Buslinie 5

In der Nähe befindet sich die introvertierte Atriumwohnanlage Zentrum Gneis aus dem Jahr 1975 (Bushaltestelle Dossenweg).

Auf Veranlassung des Frauenbüros der Stadt Salzburg wurde 1996 ein Wettbewerb ausgelobt, mit dem Ziel der Errichtung eines frauenspezifischen Wohnbaus. Von den ursprünglichen Anliegen mussten im Zuge der Umsetzung immer mehr Abstriche gemacht werden. So entstand im straßenseitigen Langhaus (Kaschl/Mühlfellner, die östlich gelegen drei punktförmigen Wohnhäuser plante Ursula Spannberger) statt 60 Wohnungen ein „Gesundheitszentrum“. Gestrichen wurden auch die als zentrale Inhalte des Frauenwohnprojekts angesehenen Gemeinschaftseinrichtungen wie Waschküche, Bügelraum, Kinderspielraum im Dachgeschoss. Dieses Scheitern in Bezug auf die politischen Inhalte des Projekts schmälert aber nicht die architektonische Leistung. (IAS)
© Michael Wiesmüller 
 
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  Haus Kaschl/Haus Nekola

5020 Salzburg

Architektur: Kaschl - Mühlfellner Architekten (2001)
BauherrIn: Reiner Kaschl, Elisabeth Nekola

Zwei von einander unabhängige Einfamilienhäuser auf einem kleinen Grundstück. Vorgefertigte Holzkonstruktionen, die dasselbe Raum- und Gestaltungsprinzip für die gänzlich unterschiedlichen Lebensbedürfnisse adäquat bereit stellen. Im Erscheinungsbild elegant, unaufgeregt und zeitlos stimmig.
foto: kaschl/mühlfellner 
 
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57   Wohnen am Alterbach Sam I

Ernst-Mach-Straße
5020 Salzburg

Architektur: architekten mayer seidl (1997-2001)
BauherrIn: Heimat Österreich

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Lankessiedlung"
Buslinie 10, 23

Diese Siedlung war eine der ersten größeren in einem Viertel, das man hauptsächlich mit Gewerbe assoziierte. Sie bietet solide Gestaltung und dreiseitig belichtete Grundrisse, die Wohnungen im Erdgeschoß sitzen ohne Sockel direkt am Gelände.
© Karin Cheng 
 
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58   Wohnen am Alterbach Sam II

Ernst-Mach-Straße
5020 Salzburg

Architektur: architekten mayer seidl (1997-2001)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Lankessiedlung"
Buslinie 10, 23

Die Nachfolgesiedlung ist unspektakulär zeitlos und sowohl städtebaulich, naturräumlich als auch innenräumlich verständlich aufgebaut. Die Durchwegungen haben einen entsprechenden Abstand zu den Wohnungen im Erdgeschoß, der Naturraum wird mit den Gärten verzahnt, die Geländekante nach Westen geschickt genutzt.
© Karin Cheng 
 
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59   Bürogebäude Innsbrucker Bundesstraße

Innsbrucker Bundesstrasse 71
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (1999-2001)
BauherrIn: P & B Bauträger und Projektentwicklungs GesmbH

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Jodok-Fink-Straße"
Buslinie 2

An der Innsbrucker Bundesstraße, einer der Ausfallstraßen von Salzburg, ist man mit einem Allerlei an Nutzungen und deren optischen Erscheinungsformen konfrontiert. Dieser Bürobau mit seinem weit auskragenden Vordach, setzt einen besonderen architektonischen Akzent, der für einige an diesem Straßenzug danach verwirklichten Bauten als Vorbild wirkte.
© Gebhard Sengmüller 
 
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60   Makartsteg

Makartsteg
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (1999-2001)
BauherrIn: Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Hanuschplatz"
Buslinien 1,4,7,8,20,21,22,24,27,28

Aus einem zweistufigen europaweiten Wettbewerb als Siegerprojekt hervorgegangen, erfüllt der Steg alle Hoffnungen der Auftraggeberin Stadt Salzburg. Die beiden Ufer werden durch den Schwung in Grundriss und Höhenentwicklung sinnfällig verbunden. Die gewählte Hohlprofilkonstruktion und die Auflagerung auf nur einem, asymmetrisch situierten Pfeiler unterstreichen dies. Das erste, von der Öffentlichkeit uneingeschränkt positiv aufgenommene Beispiel moderner Architektur im Herzen des Weltkulturerbes.
© Konrad Lagger 
 
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61   Kindergarten Gebirgsjägerplatz

Gebirgsjägerplatz
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2000-2001)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "St.-Julienstraße"
Buslinien 1, 2, 27

Der Entwurf von Park und Kindergarten ging beim Gesamtwettbewerb zum Gebirgsjägerplatz 1993 als Siegerprojekt hervor. Sie wurden jedoch, im Schatten des Wohnbaus, erst später realisiert. Der Kindergarten hebt sich mit seinem Obergeschoß, das über spannende Rampen, Rutschen und Treppen mit dem Terrain verbunden ist, wie eine scheinbar beweglich gelagerte Schachtel über das Sockelgeschoß. Dass die Architekten die Erfahrungen ihrer Kindheit präsent haben oder aus dem Leben mit ihren eigenen Kindern schöpfen können, ist an vielen Details spürbar.
© Gebhard Sengmüller 
 
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62   Kinder- und Jugendhaus Liefering Süd

Laufenstrasse 43
5020 Salzburg

Architektur: Thomas Forsthuber (1999-2001)
BauherrIn: Verein zur Errichtung des Kinder - u. Jugendhauses

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Bessarabierstraße"
Buslinien 7

Auf einem in dieser Gegend typischen Einfamilienhaus-Grundstück entstand vollflächig eine als Außen- und Innenraum begeh- und bespielbare Skulptur, die Kinder und Jugendliche mit ihren Bedürfnissen ernst nimmt. Durch die Komplexität der räumlichen Durchbildung ist dieses Bauwerk in Plänen und Fotos nicht zu vermitteln, man muss es gesehen und erlebt haben.
© Karin Cheng 
 
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63   Zentrum Maxglan

Siezenheimer Kreuzung
5020 Salzburg

Architektur: lankmayer staebner wieser architektur (1996-2001)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Hans-Schmid-Platz"
Buslinien 1, 2, 20, 28

Der Wettbewerb bezog nicht nur das nun bebaute Grundstück, sondern auch die Bereiche auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung und dem anderen Glanufer mit ein. Eine Absicht, die in der Realität leider nicht eingelöst wurde. Für die siegreichen Architekten blieb nur das Grundstück der früheren Feuerwehr von Maxglan, auf dem Wohnungen und Geschäfte situiert wurden. Das nostalgische Bemühen, das kleine alte Feuerwehrgebäude zur Gänze zu erhalten, wirkt aus heutiger Sicht unverständlich, da davon nur mehr die Stirnwand übrig blieb.
© Karin Cheng 
 
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64   LKA Salzburg - Chirurgie West

Müllner Hauptstrasse 48
5020 Salzburg

Architektur: Markus Pernthaler, Reinhold Tinchon (1996-2001)
BauherrIn: Chirurgie West Verm.-u. Err.gesmbH

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Bushaltestelle "Landeskrankenhaus"
Linie 7, 10, 21, 24, 27, 28
Bushlatestelle "Aiglhof/LKH"
Linie 2, 4, 20, 28

Aus einem europaweiten zweistufigen Wettbewerb als Siegerprojekt hervorgegangen, wirkt der Komplex als Einzelbaukörper architektonisch interessant. Die Geste zur Aiglhofkreuzung ist städtebaulich nachvollziehbar und hat der Verdichtung, die mit dem Sparkassengebäude in den 1960er Jahren begonnen wurde, eine qualitätsvolle Richtung gegeben. Dieser Einzelbau hat jedoch nichts mit der ursprünglichen städtebaulichen Struktur des Krankenhauses - den bestimmenden zentralen Flügelbauten zu beiden Seiten der Kirche, die auf Fischer von Erlach zurück gehen und den dadurch gebildeten Freiräumen - zu tun. Bei der Überarbeitung des Erweiterungsbaus wurde das Projekt aus Kostengründen stark vereinfacht und in ein rektanguläres Raster gezwängt. Von gesondertem Interesse sind die in die Architektur integrierten qualitätsvollen zeitgenössischen Kunstwerke, die das „Kunst-am-Bau“-Programm der Landesregierung hier ermöglichte.
© Paul Ott 
 
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65   Kinocenter Salzburg 'Cineplexx City'

Fanny von Lehnert-Straße 4 / Karl-Wurmb-Straße 6
5020 Salzburg

Architektur: RLP Rüdiger Lainer Partner (1997-2001)
BauherrIn: Ernst Bosin

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Hauptbahnhof"
Buslinien 1,2,3,5,6,23,25,27
S- Bahn S1,S2,S3

Als „Rettung“ einer verunglückten Planung initiierte der Gestaltungsbeirat für den Neubauteil des Kinocenters am Bahnhof ein Gutachterverfahren. Das siegreiche Konzept überzeugte durch die komplexe Anordnung der acht, verschieden großen Säle als „Steine“ in der geometrisch klaren und transluzenten Haut eines Würfels. Edle Farben, angenehme Materialien und ein großzügiges, räumlich durchlässiges Erschließungssystem hoben den Entwurf über den bis dahin gängigen Prototyp von Kinocentern hinaus. In der Bauausführung war dieser Qualitätsanspruch den Verantwortlichen nur mehr ein begrenztes Anliegen.
© Margherita Spiluttini 
 
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66   Betriebsgebäude HKW Mitte

Elisabethkai 52/54
5020 Salzburg

Architektur: Bétrix & Consolascio, Eric Maier (1997-2000)
BauherrIn: Salzburger Stadtwerke AG

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle " St. Julienstraße"
Buslinien 1,2,27

Aufgrund seiner Lage am Rand des Gesamtensembles der ehemaligen Stadtwerke im Schatten des Bahndamms wird das Gebäude oft nicht als eigenständig wahrgenommen, das Heizkraftwerk hat ihm die Show gestohlen. In seinem Inneren, aber auch in seiner äußeren Erscheinung ist es ein weiteres Beispiel für den, in dieser hohen Qualität in Salzburg einzigartigen Form-, Detail und Farbwillen der Architekten.
© Margherita Spiluttini 
 
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67   Kinder- und Jugendhort

Otto von Lilienthalstrasse 1
5020 Salzburg

Architektur: maria flöckner und hermann schnöll (1998-2000)
BauherrIn: Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich zugänglich

Erreichbarkeit: Haltestelle "Peter-Pfenninger-Straße"
Buslinien 1,28

Die Schulen, die in der ehemaligen Trabantensiedlung Taxham errichtet wurden, liegen versteckt und damit auch von Lärm geschützt, im Innern des Siedlungsgebiets. Die Architekten packten die Erweiterung in Form einer Holzkonstruktion als Aufbau auf die bestehende Turnhalle. Die gewählte Formensprache und der innenräumliche Duktus waren für Salzburg revolutionär. Den Kindern und Jugendlichen werden durch das räumliche Angebot völlig neue, und von Gruppe zu Gruppe gänzlich unterschiedliche Erlebniswelten geboten.
© Stefan Zenzmaier 
 
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68   Feuerwache Schallmoos

Schallmooser Hauptstraße 52
5020 Salzburg

Architektur: HALLE 1 (2000)
BauherrIn: Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle "Canavalstraße"
Buslinie 4

Dass es sich bei der Feuerwache Schallmoos, die berufs- und freiwilligen Feuerwehr in einem Haus vereint, um die Adaptierung eines Bestandsbaues handelt, bemerkt man erst auf den zweiten Blick. Das ehemalige Autohaus (E: Wolfgang Soyka, 1972), auf dessen Flachdach einst Autos parkten, adaptierte die HALLE 1 mit klugen Eingriffen und schuf eine neue Einheit aus intelligent genutzten Bestands- und Neubauteilen. Die Architekten schälten aus der Stahlbetonstruktur im Obergeschoß ein begrüntes Atrium heraus. Die weißen, verputzten quaderförmigen Baukörper fassen das durch besonders „eingeschlitzte“ Fensterbänder lichtdurchflutete Innere. Die Blendmauer aus Sichtbeton an der Linzer Bundesstraße bildet einen Schutzschild für die dahinterliegende Terrassen und Aufenthaltsräume.(IAS)
© Gebhard Sengmüller 
 
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69   Wohnanlage ´Oasis´

Steinerstraße 3-11
5020 Salzburg

Architektur: Wolfgang Tschapeller, Hans Peter Wörndl, maxRIEDER (1996-2000)
BauherrIn: Kainz - Immobilien GmbH

Zugänglichkeit: halböffentlich, nur Außenraum

Erreichbarkeit: Buslinie 27, Haltestelle bergerhof

Nehmen Sie das Fahrrad und fahren Sie entlang der Glan!

Die Wohnanlage „Oasis“ ist eine belebte und von ihren BewohnerInnen liebevoll gepflegte Siedlung, obwohl sie aufgrund ihrer Andersartigkeit anfänglich Zielscheibe medialer Attacken war. Der Versuch, neue Wege im sozialen Wohnbau zu beschreiten, zeigt sich einerseits in der Verknüpfung unterschiedlicher Wohnungstypen wie mehrgeschossige Reihenhäuser, Single-Wohnungen und Penthouse-Sonderformen. Andererseits wird durch die räumliche Zonierung des Terrains, eine Verbindung der Baukörper mit den Freiräumen hergestellt. Die bemerkenswerte Membranverkleidung der Fassaden verleiht den Baukörpern eine großzügige Leichtigkeit. (IAS)
© Paul Ott 
 
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70   Wintergarten Steger

Bürgelsteinstrasse 4
5020 Salzburg

Architektur: Philip Lutz, cp architektur (1999-2000)
BauherrIn: Familie Steger

Ein besonderes architektonisches Kleinod ist diese Ergänzung einer typischen „Kai-Villa“ aus den 1870er Jahren. Durch die Art der Konstruktion können die metall-gerahmten Fensterflügel nacheinander zur Gänze nach außen aufgeklappt werden und bieten den Eindruck von im Wind flatternden Gardinen, die im Augenblick erstarrt sind.
© Christian Prasser 
 
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71   Solarsiedlung Gneis-Moos

Szandor-Vegh-Straße 6-28
5020 Salzburg

Architektur: Georg W. Reinberg (1993-2000)
BauherrIn: GSWB

Zugänglichkeit: nur Außenraum

Erreichbarkeit: Haltestelle Szandor-Vegh-Straße
Buslinie 22

Georg W. Reinbergs Wohnanlage mit 61 Wohnungen ist einer der Vorreiter für energieoptimiertes Bauen in Salzburg. Symbolisiert wird das Thema mit dem markanten 100.000 Liter-Speicher beim Entrée zur Siedlung. Die vier südorientierten, jeweils unterschiedlich gestalteten Zeilen öffnen sich im Westen zur Moorlandschaft und sind für die passive Solarnutzung optimiert. Am Dach der nördlichsten Zeile befindet sich eine 410 m2 Kollektorfläche, die ein Drittel der Energie für Heizung und Warmwasser liefert. Die Restwärme wird mit einem Gasbrennwertkessel erzeugt. Zudem setzte man auf kontrollierte Wohnraumlüftung mit im Wintergarten vorgewärmter Luft, Grasdächer zur Regenwasserrückhaltung, Sickermulden, Eigenkompostierung und hohe Wärmedämmung. (IAS)
© Pez Hejduk 
 
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72   Wohnbebauung Fondachhof

Gaisbergstraße 44a-t, Gustav-Mahler-Promenade 1,5,7,9,11,13,15,17,19,21
5020 Salzburg

Architektur: Adolf Krischanitz, Ernst Hoffmann, Mark Mack, lankmayer staebner wieser architektur, Schwarzenbacher Architektur (2000)
BauherrIn: Fürst Developements GmbH

Zentrum der Anlage ist der in seiner Bausubstanz auf das Jahr 1792 zurückreichende Fondachhof. Das biedermeierliche, 1949 in seine heutige Form gebrachte Schlössl lag in einem weitläufigen Park, der allerdings seit 1960 als Bauland gewidmet war. Als 1995 ein Gutachterverfahren für die Bebauung des rd. 2,5 ha großen Areals durchgeführt wurde, konzentrierte der Tessiner Architekt Luigi Snozzi in seinem siegreichen Vorschlag die angestrebte Nutzfläche in einem 16-stöckigen Hochhaus. Diesem utopischen Appell den historischen Park nicht zu verbauen, folgte schließlich die gebaute Realität, die sich in der Kompromissformel einer lockeren Assemblage aus Zeilen (Ernst Hoffmann), Stadtvillen (Mark Mack), einem fünfgeschossigen Turmblock in schwarzem Basalt (Adolf Krischanitz) und einem viergeschossigen, quer zum Landschaftsfluss liegenden Mehrfamilienhaus („van Tach“) manifestiert.(IAS)
© Mark Mack 
 
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73   Südtirolerplatz und Lokalbahnstation

Südtirolerplatz
5020 Salzburg

Architektur: Joachim Schürmann (2000)
BauherrIn: Salzburger Stadtwerke AG, Stadt Salzburg

Zugänglichkeit: öffentlich

Erreichbarkeit: Verkehrsknoten für faktisch sämtliche Buslinien (städtische und Regionalbusse), Lokalbahn und ÖBB

Vom Dachcafé des Hotel Europa hat man den besten Überblick über das Areal und zudem einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt.

Ziel des 1986 durchgeführten internationalen Architektenwettbewerbs war die Neugestaltung des gesamten Bahnhofsviertels. Vom Schürmannschen Projekt blieb lediglich die Tieferlegung des Lokalbahnhofs, mit angrenzenden PKW- und Fahrradgaragen, sowie die Gestaltung des 130 x 130 m großen Bahnhofsvorplatzes. Die Hochbauten wie auch die Verlegung der Busterminals unter der Gleiskörper der Bahn unterblieben. Schürmann teilte das unübersichtlich Areal in einen großzügigen steinernen Platz mit Bänken und Brunnen unmittelbar vor dem Bahnhof sowie – als optischer Filter gegenüber den Nachkriegs-Wohnblöcken mit Geschäften und Lokalen – in ein in strengen Reihen gesetzten Buchenhain. Hierin befindet sich auch das von Heimo Zobernig/one room entworfene Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus (2002). Der unterirdisch liegende, elegante Lokalbahnhof ist ein zentraler Baustein in der Aufwertung dieses wichtigen Verkehrsmittels. (IAS)
© Christian Richters 
 
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