Cornelius-Reitsamer Platz / Richard-Mayr-Gasse 5020 Salzburg
Architektur: Erich Wagner, Eduard Widmann (2012-2014)
BauherrIn: Stadt Salzburg, IBT
Zugänglichkeit: öffentlich
Erreichbarkeit: Bushaltestelle „Theatergasse“, Linie 1, 3, 4, 5, 6, 14
Mit Kindern das kühle Nass im Sommer genießen!
Nach einer ersten Etappe 2002, erarbeiteten die Architekten die Planung für die Neugestaltung der unteren Linzergasse, des Reitsamer Platzes und der Richard-Mayr-Gasse. Auch hier wurde wie schon am „Platzl“ das Element Wasser eingesetzt und zeitgemäß interpretiert. So stellt der in das Granitpflasterung eingelassene Brunnen – wenn er nicht in Betrieb ist – kein Hindernis für den dichten Lieferverkehr dar. Die parabelförmigen Wasserstrahlen sind leicht versetzt zueinander gestellt und animieren zum Durchlaufen; einfache Sitz-Kuben laden zum Zuschauen und Entspannen ein. Als Hit für Kinder und Eltern aber gilt die Wasserrinne mit Kaskaden in der Richard-Mayr-Gasse. Computergesteuerte Licht- und Wassersteuerungen sorgen außerdem Tag und Nacht für überraschende Effekte. (IA)
Architektur: maxRIEDER, Erich Wagner (2010-2013)
BauherrIn: Salzburger Stadtwerke AG
Für Familien mit Kleinkindern ist der renaturierte Glanspitz zu empfehlen!
Das Wasserkraftwerk Sohlstufe an der Salzach inmitten des Stadtgebietes nimmt die Energien und Kraftdynamiken des Wassers als Gestaltungsprinzip auf und liefert Strom für rd. 23.000 Haushalte.
Gleichzeitig wird eine öffentliche Platzfläche am Fluss durch die Wehrbrückenausformung für PassantInnen geschaffen, welcher die beiden Stadtteile verbindet. Die ober- und unterwasserseitigen Einbindungen und Ausprägungen von Fischtreppe, Kraftwerksauslauf und Wehr- bzw. Uferpfeilern verstärken den Eindruck eine Skulptur im Flussbett.
Durch die Neugestaltung des sog. Glanspitzes wurde dieses Naherholungsgebiet erheblich aufgewertet. Seine Ufer dienen als Spiel- und Rastplätze, laden zum Verweilen ein und bieten eine Vielzahl von Freizeit- und Sportmöglichkeiten für alle Altersgruppen.(IAS)
Das gemein Unmögliche - in der Schutzzone der Salzburger Altstadt zeitgenössische Architektur umzusetzen - ist hier durch Mitwirken aller Beteiligten gelungen: Das prämierte Wettbewerbskonzept konnte fast zur Gänze umgesetzt werden. Dank Erweiterung, Freilegung und Durchbruch wurde ein lichtdurchflutetes Entree für den Gemeinderat geschaffen. Das politisch wie poetisch geglückte Herzstücke des Konzeptes sind die offene Treppenskulptur, das Dachatrium und die offene Passage mit terrazzoähnlichem Bodenbelag mit Flusssteinen zur Salzach hin. (IAS)